Kein Mord von der Stange (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Crichton |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-10-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 3.282.232 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (138 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Beverly Hills, 1981: Der plastische Chirurg Dr. Larry Roberts hat vier Models operiert, um sie einem makellosen Idealbild anzunähern. Kurz darauf beginnen sie zu sterben. Susan Wilson kommt bei einem Autounfall um, Lisa Convey stürzt sich aus einem Fenster. Ein Kriminalbeamter namens Masters befragt den Arzt, doch bevor Roberts klare Antworten findet, vertraut sich ihm das dritte Model, Tina Cassidy, an: Sie behauptet, jemand bringe gezielt Frauen mit zu perfektem Aussehen um, und sie wolle ihr altes Gesicht zurück. Aus Angst flieht sie aus der Klinik – und stirbt noch am selben Abend, direkt vor den Augen des Arztes, ebenfalls durch einen Sturz aus großer Höhe. Die Ermittlungen richten sich zunehmend gegen Roberts selbst. Als das vierte Model, Cindy Fairmont, Morddrohungen erhält, bleibt sie an seiner Seite. Gemeinsam stoßen die beiden auf die Firma Digital Matrix Incorporated, ein Unternehmen, das Körperformen digital vermisst und für Werbezwecke im Fernsehen nutzt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1981 unter der Regie von Michael Crichton. In den Hauptrollen sind Albert Finney, James Coburn, Susan Dey und Leigh Taylor-Young zu sehen. Freigegeben ist der Titel ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Science Fiction und Thriller zeigt sich schon in der Grundkonstruktion: Ein medizinischer Kriminalfall wird durch die Idee digital erfasster Körperbilder in ein technologisches Zukunftsszenario überführt. Die Wahl gleich mehrerer Models als Opferfiguren lenkt den Blick von Einzelschicksalen auf ein System, das Schönheit standardisiert und kommerziell verwertet. Dass die Handlung eine Werbefirma als Drahtzieherin nahelegt, verschiebt den klassischen Thriller-Antagonisten von einer Einzelperson auf eine Struktur, was der Geschichte einen gesellschaftskritischen Unterton gibt, ohne dass dieser ausformuliert werden muss.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,2 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Titel im mittleren Bereich der Genrebewertungen, was auf ein durchwachsenes, aber nicht einheitlich negatives Echo hindeutet. Über vierzig Jahre nach seiner Entstehung liest sich die Verknüpfung von Körperbildern, Technologie und Werbung angesichts heutiger Debatten um digitale Abbildung durchaus aufschlussreich. Innerhalb der frühen Achtziger-Science-Fiction steht der Film für eine Variante, die technologische Zukunftsangst mit einem bodenständigen Kriminalfall verbindet, statt auf große Weltentwürfe zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Albert Finney als Dr. Larry Roberts
- James Coburn als John Reston
- Susan Dey als Cindy Fairmont
- Leigh Taylor-Young als Jennifer Long
- Dorian Harewood als Lt. Masters
- Tim Rossovich als Moustache Man
- Darryl Hickman als Dr. Jim Belfield
- Kathryn Witt als Tina Cassidy
- Terri Welles als Lisa Convey
- Michael Hawkins als Senator Robert Harrison
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Verfügbarkeit
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