Kill List (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ben Wheatley |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-02 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 500.000 $ |
| Einspielergebnis | 450.275 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (915 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jay ist arbeitslos, ehemaliger Soldat und früher als Auftragskiller tätig gewesen. Zusammen mit seiner Frau Shel kämpft er mit Geldsorgen, unter denen die junge Ehe zu zerbrechen droht. Bei einem gemeinsamen Abendessen macht sein bester Kumpel Gal, ebenfalls Auftragskiller, ihm ein Angebot, das die Lage der Familie entscheidend verbessern könnte: drei weitere Aufträge, für die der Auftraggeber fürstlich zahlt. Jay merkt schnell, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Todesliste handelt. Als sich bei einer Zielperson eine Kiste mit Snuff-Filmen findet, gerät seine Welt aus den Fugen und trudelt unaufhaltsam in den Untergang.
Entstehungsgeschichte
Ben Wheatley inszenierte die 2011 herausgekommene Arbeit. Neil Maskell und MyAnna Buring bilden das Ehepaar im Zentrum, Harry Simpson und Michael Smiley vervollständigen den Kreis der genannten Darsteller. Die Freigabe erst ab 18 Jahren entspricht der Drastik eines Stoffes, der Gewalt nicht als Nervenkitzel behandelt.
Hinter den Kulissen
Horror, Thriller und Krimi treffen hier auf ungewöhnliche Weise zusammen. Der Krimi liefert die Auftragsstruktur mit ihren drei abzuarbeitenden Zielen, der Thriller die wachsende Erkenntnis, dass etwas an diesem Auftrag nicht stimmt, und der Horror den Punkt, an dem sich die Erzählung von der Logik des Verbrechens löst. Auffällig ist, wie viel Raum das häusliche Milieu einnimmt: Geldsorgen, eine belastete Ehe, ein Abendessen unter Freunden. Diese Alltäglichkeit ist keine Beiläufigkeit, sondern die Fallhöhe, aus der die Erzählung ihre Wirkung zieht. Die Kiste mit den Snuff-Filmen markiert den Bruch, ab dem die Aufträge nicht mehr erklärbar sind. Was danach kommt, hält die Ausgangslage bewusst zurück.
Einordnung & Wirkung
6,2 von 10 aus einigen hundert abgegebenen Stimmen sind ein Wert im mittleren Bereich, der bei einem Film dieser Härte wenig überrascht: Erzählungen, die den Zuschauern die Auflösung verweigern, teilen ihr Publikum. Die schmale Stimmenbasis passt zu einem Titel, der sich an ein Genrepublikum richtet. 15 Jahre nach dem Erscheinen steht die Arbeit für eine Spielart des Horrors, die ohne übernatürliche Erklärung auskommt und stattdessen von Milieu, Bedrohung und Ungewissheit lebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Neil Maskell als Jay
- MyAnna Buring als Shel
- Harry Simpson als Sam
- Michael Smiley als Gal
- Struan Rodger als The Client
- Emma Fryer als Fiona
- Esme Folley als Hotel Receptionist
- Ben Crompton als Justin
- Gemma Lise Thornton als Keira
- Robin Hill als Stuart
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Verfügbarkeit
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