Klang der Stille (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Agnieszka Holland |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-09-10 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.191.746 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (194 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wien im Jahr 1824: Ludwig van Beethoven arbeitet unter Hochdruck an seiner neuen Symphonie, doch der Erfolg der letzten Jahre ist ausgeblieben. Seine fortschreitende Taubheit, Einsamkeit und persönliche Verletzungen erschweren die Arbeit zusätzlich. Als dringend ein Kopist gebraucht wird, tritt die junge Konservatoriumsstudentin und angehende Komponistin Anna Holtz an seine Seite. Beethoven begegnet ihr zunächst mit Misstrauen, kann sich eine Frau in dieser Rolle kaum vorstellen. Doch mit der Zeit wächst Vertrauen, aus dem sich eine enge Verbindung entwickelt. Anna versteht sein Werk so genau, dass sie sogar Fehler in seinen Notizen erkennt, während ihre eigene Leidenschaft ihm einen Zugang zu seiner sonst verschlossenen Innenwelt öffnet. Als das Stück schließlich aufgeführt wird, ist ihre Anwesenheit in seinem Leben zu etwas geworden, auf das er nicht mehr verzichten kann.
Entstehungsgeschichte
„Klang der Stille“, im Original „Copying Beethoven“, entstand 2006 unter der Regie von Agnieszka Holland. Der Film ist als fiktionalisierte Auseinandersetzung mit den letzten Lebensjahren Beethovens angelegt. In den Hauptrollen sind Ed Harris, Diane Kruger, Matthew Goode und Phyllida Law zu sehen. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet eine historische Figur mit einer erfundenen Nebenfigur, der Kopistin Anna Holtz, die als Zugang zu Beethovens Innenleben dient. Diese Konstruktion erlaubt es, die reale Entstehung eines Musikwerks mit einer erfundenen zwischenmenschlichen Beziehung zu verweben, ohne sich auf gesicherte Biografie festlegen zu müssen. Die Einordnung als reines Drama unterstreicht, dass der Film weniger auf äußere Handlung als auf die innere Entwicklung der beiden Figuren setzt, auf Vertrauen, Skepsis und wachsende Nähe zwischen einem alternden Künstler und einer jungen Frau, die ihm fachlich ebenbürtig begegnet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 von 10 bei einer eher schmalen, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Veröffentlichung 2006 sind mittlerweile 19 Jahre vergangen. Innerhalb des Dramengenres reiht sich der Film in die Tradition fiktionalisierter Künstlerporträts ein, die historische Persönlichkeiten mit erfundenen Figuren konfrontieren, um emotionale Nähe zu schaffen, wo gesicherte Fakten allein keine Erzählung tragen würden.
Bilder




Besetzung & Stab
- Ed Harris als Ludwig van Beethoven
- Diane Kruger als Anna Holtz
- Matthew Goode als Martin Bauer
- Phyllida Law als Mother Canisius
- Ralph Riach als Wenzel Schlemmer
- Bill Stewart als Rudy
- Angus Barnett als Krenski
- Viktoria Dihen als Magda
- Matyelok Gibbs als Old Woman
- Karl Johnson als Stefan Holtz
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Verfügbarkeit
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