Königin Christine (1934)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rouben Mamoulian |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Historie, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1934-02-09 |
| Budget | 1.114.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.610.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (145 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Schweden im 17. Jahrhundert, mitten im Dreißigjährigen Krieg: König Gustav Adolf fällt in der Schlacht bei Lützen, und seine Tochter Christina übernimmt den Thron. Von Kindheit an ist sie ganz den Staatsgeschäften verschrieben, was sie dazu bringt, eine Verbindung mit Prinz Carl Gustav auszuschlagen – jenem Nationalhelden, den eigentlich alle als ihren künftigen Gemahl sehen. Stattdessen verliebt sich Christina in Don Antonio, den spanischen Gesandten am schwedischen Hof. Der Film erzählt von diesem Konflikt zwischen Pflicht und persönlichem Verlangen, ohne den weiteren Ausgang vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
„Königin Christine“ entstand 1934 unter der Regie von Rouben Mamoulian. In den Hauptrollen sind Greta Garbo, John Gilbert, Ian Keith und Lewis Stone zu sehen. Der Film ist als Liebesfilm mit historischem und dramatischem Zuschnitt angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historiendrama und Liebesgeschichte legt den Schwerpunkt auf das Spannungsfeld zwischen öffentlicher Rolle und privatem Gefühl. Dass eine Herrscherin im Zentrum steht, die sich einer politisch erwünschten Verbindung verweigert und stattdessen einem ausländischen Diplomaten zugetan ist, macht deutlich, wie stark der Stoff auf den Gegensatz von Staatsräson und persönlicher Entscheidung setzt. Die Besetzung mit vier tragenden Rollen deutet auf ein Kammerspiel höfischer Beziehungen hin, in dem Rangfragen und Erwartungen von außen ebenso Gewicht haben wie die Gefühle der Protagonistin. Die Ansiedlung in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gibt der privaten Geschichte zudem einen historischen Rahmen, vor dem persönliche Entscheidungen politische Tragweite bekommen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seiner Bewertungsskala. Seit der Entstehung 1934 sind mittlerweile neunzig Jahre vergangen, was den Film klar in die frühe Phase des Tonfilms verortet. Innerhalb des historischen Liebesdramas steht er für eine Erzählweise, die politische Verantwortung und private Sehnsucht als gleichwertige Kräfte behandelt, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten weitere Aussagen über seine Wirkung treffen ließen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Greta Garbo als Christina
- John Gilbert als Antonio
- Ian Keith als Magnus
- Lewis Stone als Oxenstierna
- Elizabeth Young als Ebba
- C. Aubrey Smith als Aage
- Reginald Owen als Charles
- David Torrence als Archbishop
- Gustav von Seyffertitz als The General
- Georges Renavent als French Ambassador
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Verfügbarkeit
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