Lewis Stone
Werdegang
Lewis Stone wurde am 14. November 1879 in Worcester, Massachusetts, geboren. Er diente in der US-Armee während des Spanisch-Amerikanischen Krieges und arbeitete danach zunächst als Schriftsteller, bevor er zur Schauspielerei fand. Sein Haar ergraute Berichten zufolge bereits früh, angeblich schon im Alter von 20 Jahren. Stone erhielt 1929 eine Nominierung für den Academy Award als bester Hauptdarsteller für „The Patriot". In seiner Laufbahn wirkte er in mehreren Filmen an der Seite von Greta Garbo mit, unter anderem in „Grand Hotel" und „Königin Christine". Bekannt wurde er zudem durch die Rolle des Richters James Hardy in der Andy-Hardy-Filmreihe von MGM, in der er ab 1937 in fünfzehn Filmen auftrat. Er starb am 12. September 1953 in Hancock Park, Los Angeles, im Alter von 73 Jahren. Später wurde ihm ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame gewidmet.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind zwei Filme mit Lewis Stone als Schauspieler verzeichnet: „Königin Christine" (1934) und „Die verlorene Welt" (1925). Die beiden Titel liegen neun Jahre auseinander und decken ein breites Genrespektrum ab, darunter Liebesfilm, Historie, Drama, Abenteuer, Fantasy, Horror, Science-Fiction und Thriller. Es handelt sich um klassische Kinofilme, keine Serien. Der erste Titel entstand 46 Jahre nach seiner Geburt, der zweite 55 Jahre danach.
Einordnung
Die beiden bei uns geführten Filme erhalten Bewertungen von 6,9 und 6,7 von 10, im Schnitt 6,8 von 10 – ein solides, einheitliches Bild ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Beide Titel liegen zeitlich in der frühen Phase des Tonfilms beziehungsweise noch im Stummfilm und markieren damit einen begrenzten, aber thematisch vielfältigen Ausschnitt aus Stones langer Filmografie.