Koyaanisqatsi (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Godfrey Reggio |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-04-27 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 600.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (801 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Dokumentarfilm zeigt den Zusammenstoß zweier Welten, die miteinander auskommen müssen. Auf der einen Seite steht das Leben der Menschen in der modernen, städtischen und westlichen Gesellschaft, geprägt von Technik, Wissenschaft und Konsum. Auf der anderen Seite stehen die Natur und die Umwelt des Planeten. Eine menschliche Stimme kommt nicht vor; der Film arbeitet allein mit der Kraft der Bilder und mit seiner Tonspur. Was er verhandelt, ergibt sich damit nicht aus Erklärungen, sondern aus dem, was nebeneinandergestellt wird.
Entstehungsgeschichte
Godfrey Reggio verantwortete die Regie; der Film erschien 1983. Unter Besetzung führt er vier Namen auf: Ed Asner, Pat Benatar, Johnny Carson und Dick Cavett. Die Freigabe ab sechs Jahren entspricht einem Werk, das ohne Handlung im üblichen Sinn auskommt.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Dokumentarfilm und Musik beschreibt die ungewöhnliche Bauweise treffend: Wo der Kommentar fehlt, übernimmt die Tonspur dessen Funktion und gibt den Bildern ihre Ordnung. Die Motive — Technologie, Zivilisation, Mensch gegen Natur, ländliche Gegend, Gesellschaftskritik, Natur schlägt zurück — zeigen, worauf die Montage zielt. Ein solcher Film argumentiert nicht, er stellt gegenüber, und die Deutung entsteht im Wechsel der Bilder. Das macht ihn formal näher an einer musikalischen Komposition als an einer Reportage: Rhythmus, Wiederholung und Tempowechsel übernehmen die Aufgaben, die anderswo Sätze erfüllen. Auch die Aufteilung in städtische und ländliche Räume ist Teil der Argumentation, weil sie die beiden Seiten des Themas unmittelbar gegenüberstellt, statt sie zu benennen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,9 von 10 liegt hoch und beruht auf einer Basis im hohen dreistelligen Bereich — ein Publikum, das den Zugang bewusst wählt, denn ein Film ohne Sprache und ohne Figuren verlangt Bereitschaft. 43 Jahre nach dem Erscheinen steht er für jene Spielart des Dokumentarfilms, die auf Erklärung verzichtet und die Wahrnehmung selbst zum Gegenstand macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ed Asner als Self (archive footage)
- Pat Benatar als Self
- Johnny Carson als Self (archive footage)
- Dick Cavett als Self (archive footage)
- Marilyn Chambers als Self (archive footage)
- Sammy Davis Jr. als Self (archive footage)
- Lou Dobbs als Self (archive footage)
- Linda Ellerbee als Self (archive footage)
- Peter Sellers als Self (archive footage)
- Thomas Dolby als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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