Naqoyqatsi (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Godfrey Reggio |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-09-02 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (161 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Naqoyqatsi verzichtet auf eine klassische Handlung im Sinne von Figuren und Konflikten. Stattdessen entfaltet der Film eine Bilderfolge, die den Übergang von einer ursprünglichen Natur zu einer vom Menschen erschaffenen, technisierten Welt nachzeichnet. Im Zentrum steht dieser Wandel selbst: die Beschleunigung des Lebens, die Prägung durch Technologie und die Frage, welche Werte eine globalisierte Zivilisation hervorbringt. Gewalt als zivilisatorisches Merkmal wird dabei ebenso angedeutet wie die Distanz, die zwischen Mensch und ursprünglicher Umgebung entstanden ist. Der Film liest sich weniger als Geschichte mit Anfang und Ende, sondern als lyrische Betrachtung eines Zustands, der sich über einen sehr langen Zeitraum entwickelt hat.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Godfrey Reggio, der Film erschien im Jahr 2002 und ist als Dokumentarfilm eingeordnet. In der Besetzung finden sich Marlon Brando, Elton John, Julia Louis-Dreyfus und Madonna.
Hinter den Kulissen
Dass der Film ausschließlich als Dokumentarfilm geführt wird und zugleich Namen wie Marlon Brando, Elton John, Julia Louis-Dreyfus und Madonna versammelt, deutet auf eine ungewöhnliche Anlage hin: keine erzählten Rollen, sondern eine Form, die Stimmen, Gesichter oder Präsenzen bekannter Persönlichkeiten in einen essayistischen Bilderfluss einbettet. Die thematische Konzentration auf Technologie, Geschwindigkeit und die Werte einer globalisierten Zivilisation macht deutlich, dass es dem Film weniger um Personen als um einen Zustand der Gegenwart geht, der über einen Zeitraum von mehreren tausend Jahren betrachtet wird. Damit ordnet er sich als abschließender Teil einer größer angelegten Betrachtung ein, die zuvor bereits ähnliche Themen in anderen Werken behandelt hat, ohne dass hier weitere Details dazu vorliegen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,1 bei einer im vierstelligen Bereich noch nicht erreichten, eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich Naqoyqatsi im mittleren Bereich der Zustimmung. Seit dem Erscheinen 2002 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich am dokumentarischen Charakter des Films etwas relativiert hätte. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres nimmt er durch seine assoziative, unkommentierte Form eine Randposition ein, die sich klassischen Erwartungen an Erklärung oder Erzählung entzieht und dadurch eine eigene Kategorie bildet.
Bilder







Besetzung & Stab
- Marlon Brando als Self (archive footage) (uncredited)
- Elton John als Self (archive footage) (uncredited)
- Julia Louis-Dreyfus als Self (archive footage) (uncredited)
- Madonna als Self (archive footage) (uncredited)
- Adolf Hitler als Self (archive footage) (uncredited)
- Bill Clinton als Self (archive footage) (uncredited)
- Fidel Castro als Self (archive footage) (uncredited)
- Martin Luther King Jr. als Self (archive footage) (uncredited)
- Ronald Reagan als Self (archive footage) (uncredited)
- Paul McCartney als Self (archive footage) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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