Krass (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ryan Murphy |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-10-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.754.898 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (265 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Augusten ist sechs Jahre alt, penibel ordentlich und ein aufmerksamer Beobachter seiner eigenen Familie – was ihm nicht viel Gutes bringt, denn diese Familie zerfällt vor seinen Augen. Seine Mutter Deirdre schreibt Gedichte, die niemand veröffentlicht, und lebt in der festen Überzeugung, eines Tages berühmt zu werden. Sein Vater Norman trinkt und hat längst aufgehört, nach Erklärungen zu suchen – weder für die Instabilität seiner Frau noch für das seltsam erwachsene Verhalten seines Sohnes. Als die Ehe endgültig auseinanderbricht, sucht Deirdre Hilfe bei Dr. Finch, einem Psychiater mit sehr eigenwilligen Methoden. Die Therapie rettet die Ehe nicht – und Augustens Leben nimmt danach eine Richtung, die noch schwerer zu fassen ist als zuvor.
Entstehungsgeschichte
„Krass“ (Originaltitel „Running with Scissors“) entstand 2006 unter der Regie von Ryan Murphy. In den Hauptrollen sind Joseph Cross als Augusten, Annette Bening als seine Mutter Deirdre sowie Brian Cox und Gwyneth Paltrow zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie passt zu einem Stoff, der von innen betrachtet tragisch ist und von außen absurd wirkt: eine kindliche Erzählperspektive auf erwachsenes Chaos, in der Wahnvorstellungen, Alkoholismus und zweifelhafte Therapieansätze nebeneinanderstehen. Die Besetzung mit Bening, Cox und Paltrow deutet auf ein Ensemble hin, das um die Figur des Jungen herum eine Galerie schwieriger Erwachsener aufbaut – Menschen, die sich selbst genug sind und dem Kind wenig Halt bieten. Dass Augusten als „scharfer Beobachter“ eingeführt wird, verschiebt den Fokus von reiner Opfergeschichte hin zu einer Erzählung, die aus der Distanz der Beobachtung ihre Komik zieht.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – kein Ausreißer nach oben oder unten, eher ein Titel, der polarisierendes Potenzial hat, ohne dass sich das in den Zahlen eindeutig niederschlägt. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind inzwischen fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Phase des Kinos einordnet, in der dramatische Familiengeschichten häufig mit komödiantischen Elementen gebrochen wurden, um schwere Themen zugänglicher zu machen. Innerhalb dieser Tradition steht „Krass“ als ein Beispiel unter vielen, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine besondere Sonderstellung ableiten ließe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joseph Cross als Augusten Burroughs
- Annette Bening als Deirdre Burroughs
- Brian Cox als Dr. Finch
- Gwyneth Paltrow als Hope Finch
- Joseph Fiennes als Neil Bookman
- Evan Rachel Wood als Natalie Finch
- Alec Baldwin als Norman Burroughs
- Jill Clayburgh als Agnes Finch
- Gabrielle Union als Dorothy
- Patrick Wilson als Michael Shephard
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Verfügbarkeit
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