L.I.S.A. - Der helle Wahnsinn (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Hughes |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Science Fiction, Liebesfilm |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-08-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 7.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 38.934.048 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.603 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gary Wallace und Wyatt Donnelly sind Schüler, schüchtern und in der Rangordnung ihrer Schule ganz unten.
Dann versuchen die beiden etwas, das eigentlich nicht gehen kann: Sie erschaffen mit dem Computer eine Frau. Es funktioniert. Lisa steht in der Tür, sie kann offenbar mehr, als ein Computer hervorbringen sollte — und sie hat vor, aus den beiden etwas zu machen.
Entstehungsgeschichte
John Hughes führte Regie und schrieb das Drehbuch. Produziert wurde der Film von Joel Silver.
Anthony Michael Hall spielt Gary Wallace, Kelly LeBrock die Lisa, Ilan Mitchell-Smith den Wyatt Donnelly, Bill Paxton dessen Bruder Chet, Robert Downey Jr. den Ian, Robert Rusler den Max, Judie Aronson die Hilly, Suzanne Snyder die Deb und Vernon Wells den Anführer der Motorradbande.
Die Kamera führte Matthew F. Leonetti, die Musik stammt von Ira Newborn; den Schnitt besorgten Chris Lebenzon, Scott K. Wallace und Mark Warner.
Gedreht wurde in Illinois — in Chicago, Highland Park, Northbrook und Skokie. Als Schule diente die Niles East High School, die seit 1980 geschlossen war.
Der Film erschien 1985, dauert 94 Minuten und kostete rund 7,5 Millionen Dollar. Weltweit spielte er etwa 38,9 Millionen ein, davon 23,8 Millionen in Nordamerika.
Hinter den Kulissen
Der Titelsong stammt von Oingo Boingo, geschrieben von Danny Elfman. Auf dem Soundtrack stehen daneben Kim Wilde, Wall of Voodoo, Mike Oldfield, Ratt und Van Halen — eine Zusammenstellung, die den Film in seiner Zeit verankert.
Die Anlage selbst ist heikler, als der Ton vermuten lässt: Zwei Jungen erschaffen sich eine Frau nach ihren Vorstellungen. Was den Film davor bewahrt, nur das zu sein, ist die Figur Lisa — sie folgt nicht den Anweisungen, sondern hat einen eigenen Plan.
Roger Ebert hob genau das hervor und lobte Kelly LeBrocks kluge Darstellung als witziger und etwas tiefgründiger, als der Stoff erwarten ließ.
Bemerkenswert ist die Besetzung im Rückblick: Bill Paxton und Robert Downey Jr. in Nebenrollen.
Einordnung & Wirkung
Bei 7,5 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 38,9 Millionen ein — mehr als das Fünffache.
Das Lexikon des internationalen Films urteilte deutlich zurückhaltender: auf Tempo angelegt und größtenteils oberflächlich, mit verpassten Gelegenheiten zur Ironie über die Kultur der achtziger Jahre.
Zwischen Eberts Lob und diesem Einwand liegt die Bandbreite der Rezeption. Der eine sieht eine Figur, die den Film über seine Prämisse hinaushebt; der andere einen Film, der seine eigene Prämisse nicht befragt.
Dass als Schule ein seit fünf Jahren geschlossenes Gebäude diente, ist eine dieser Produktionsnotizen, die im fertigen Film niemand bemerkt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anthony Michael Hall als Gary
- Ilan Mitchell-Smith als Wyatt
- Kelly LeBrock als Lisa
- Bill Paxton als Chet
- Suzanne Snyder als Deb
- Judie Aronson als Hilly
- Barbara Lang als Lucy
- Ivor Barry als Henry
- Ann Coyle als Carmen
- Robert Downey Jr. als Ian
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