The Breakfast Club (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Hughes |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-02-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 51.530.442 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (8.731 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünf Schüler sitzen an einem Samstag im März 1984 in der Bibliothek ihrer Highschool ab, was sie sich in der Woche eingebrockt haben. Der Direktor gibt ihnen die Aufgabe, einen Aufsatz darüber zu schreiben, wer sie sind.
Sie kennen sich nicht und ordnen einander sofort ein: der Streber, der Sportler, die Beliebte, die Sonderbare, der Rebell. Über sieben Stunden zerlegt der Film diese Einordnung — nicht durch Handlung, sondern durch Gespräche, in denen nach und nach herauskommt, was zu Hause los ist. Am Ende steht keine Freundschaft, sondern die Frage, ob sie sich am Montag noch grüßen werden.
Entstehungsgeschichte
John Hughes schrieb das Drehbuch 1982 in kurzer Zeit, verfilmte es aber erst nach dem Erfolg von "Das darf man nur als Erwachsener" (1984).
Die fünf Hauptdarsteller wurden von der Presse anschließend als "Brat Pack" bezeichnet — ein Etikett, das ihnen keiner von ihnen ausgesucht hatte und dem mehrere von ihnen später vorwarfen, ihre Laufbahn eingeengt zu haben.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von März bis Mai 1984 in der stillgelegten Maine North High School in Des Plaines in Illinois. Die Bibliothek wurde in der Turnhalle des Gebäudes eigens gebaut, weil die vorhandene zu klein war.
Ungewöhnlich für eine Kinoproduktion: Nach drei Wochen Proben wurde chronologisch gedreht, was die Entwicklung der Figuren stützte. Der erste Rohschnitt lief rund 150 Minuten und wurde auf 97 gekürzt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 52 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von einer Million, und erhielt rund siebenundachtzig Prozent zustimmende Besprechungen. 2016 wurde er in das National Film Registry der Library of Congress aufgenommen.
2018 veröffentlichte Molly Ringwald im "New Yorker" einen Essay, in dem sie ihre eigene Rolle in Hughes' Filmen neu bewertete. Sie benannte konkrete Szenen — insbesondere Benders Übergriff unter dem Tisch — als das, was sie sind, und beschrieb zugleich, was ihr an den Filmen weiterhin wichtig ist: dass sie Jugendlichen zuhörten, statt sie zu belächeln. Der Text gilt als eine der genaueren Auseinandersetzungen mit einem eigenen Werk aus dieser Zeit.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emilio Estevez als Andrew Clark
- Judd Nelson als John Bender
- Molly Ringwald als Claire Standish
- Anthony Michael Hall als Brian Johnson
- Ally Sheedy als Allison Reynolds
- Paul Gleason als Richard Vernon
- John Kapelos als Carl
- Perry Crawford als Allison's Father
- Mary Christian als Brian's Sister
- Ron Dean als Andy's Father
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Verfügbarkeit
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