La Luna (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernardo Bertolucci |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-08-29 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (126 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der jugendliche Joe lebt in Brooklyn bei seiner Mutter Caterina, einer ehemaligen Opernsängerin, und ihrem Partner. Als dieser plötzlich an einem Herzinfarkt stirbt, ziehen Mutter und Sohn nach Rom. Dort erkennt Caterina, wie weit sich Joe von jeder emotionalen Nähe entfernt hat: Er ist heroinabhängig, sein Halt besteht nur aus seiner Freundin Arianna und dem jungen Marokkaner Mustafa, der ihm die Droge besorgt. Mutter und Sohn brechen zu einer Reise durch Italien auf, auf der Suche nach ihrer gemeinsamen Vergangenheit und einer verlorenen Nähe zueinander, wobei zwischen beiden kurzzeitig auch eine inzestuöse Anziehung entsteht. Zurück in Rom trifft Joe einen Mann namens Giuseppe und erzählt ihm vom Tod eines Gleichaltrigen. Diese Begegnung führt zu einer Wendung, die alte Bindungen wieder zusammenführt.
Entstehungsgeschichte
„La Luna“ entstand 1979 unter der Regie von Bernardo Bertolucci. Der Film ist als Spielfilm im Dramagenre angelegt. In den Hauptrollen sind Jill Clayburgh als Caterina, Matthew Barry als Joe sowie Veronica Lazăr und Renato Salvatori zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet ein familiäres Drama mit den Themen Sucht, Trauer und Verlust emotionaler Bindungen. Dass die Erzählung eine Mutter-Sohn-Beziehung über Länder- und Kontinentgrenzen hinweg verfolgt, unterstreicht den Anspruch, private Nähe und deren Zerbrechlichkeit in großem Rahmen zu verhandeln. Die Nebenfiguren Arianna und Mustafa stehen dabei für unterschiedliche Formen von Halt, die Joe außerhalb der Familie sucht, während die Reise durch Italien selbst zum erzählerischen Mittel wird, verschüttete Erinnerungen und Beziehungen wieder freizulegen. Die kurzzeitige inzestuöse Spannung zwischen Mutter und Sohn wird als Teil dieser schmerzhaften Wiederannäherung erzählt, nicht als reißerisches Element.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „La Luna“ im mittleren Bereich der Publikumsreaktionen. Seit dem Erscheinungsjahr 1979 sind mittlerweile deutlich mehr als vier Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der psychologisch dichte Familiendramen mit heiklen Themen wie Drogenabhängigkeit und familiärer Nähe im europäischen Kino verhandelt wurden. Die schmale Stimmenzahl deutet darauf hin, dass der Titel heute vor allem ein kleineres, an solchen Stoffen interessiertes Publikum erreicht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jill Clayburgh als Caterina Silveri
- Matthew Barry als Joe Silveri
- Veronica Lazăr als Marina
- Renato Salvatori als Communist
- Fred Gwynne als Douglas Winter
- Alida Valli als Giuseppe's Mother
- Elisabetta Campeti als Arianna
- Franco Citti als Man in Bar
- Roberto Benigni als Upholsterer
- Carlo Verdone als Director of Caracalla
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Verfügbarkeit
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