La Vie en Rose (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Olivier Dahan |
|---|---|
| Genre | Musik, Drama |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-02-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 86.274.793 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.773 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film erzählt Schlüsselereignisse aus dem Leben von Édith Piaf, und zwar nicht der Reihe nach. Er beginnt mit einer chaotischen Kindheit in der Normandie.
Von dort führt er über die Begegnung mit dem Nachtclubbesitzer Louis Leplée zur Sängerin, die sie wird. Erzählt werden auch ihre Beziehung zum Boxer Marcel Cerdan, ihre Drogenabhängigkeit, ihre Arthritis und ihre Krebserkrankung. Am Ende steht ihr Auftritt mit „Non, je ne regrette rien".
Entstehungsgeschichte
Olivier Dahan kam am 22. Januar 2004 auf die Idee, als er in einer Buchhandlung Fotografien von Piaf sah. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Isabelle Sobelman; die Arbeit daran dauerte ein Jahr.
Marion Cotillard spielt Édith Piaf. Dahan besetzte sie, bevor er sie persönlich traf — er erkannte eine Ähnlichkeit zwischen Piafs und Cotillards Augen. Ursprünglich war Audrey Tautou im Gespräch. Die französische Verleihgruppe TF1 kürzte das Budget um fünf Millionen Dollar, weil sie Cotillard nicht für zugkräftig hielt.
Sylvie Testud spielt Simone „Mômone" Berteaut, Gérard Depardieu den Louis Leplée, Jean-Pierre Martins den Marcel Cerdan, Pascal Greggory den Louis Barrier und Emmanuelle Seigner die Titine.
Die Kamera führte Tetsuo Nagata, den Schnitt besorgte Richard Marizy, die Musik stammt von Christopher Gunning. Gedreht wurde vom 16. Januar bis April 2006 in Paris, Los Angeles und Prag. Das Budget betrug 25 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der Umgang mit dem Gesang ist die heikelste Entscheidung des Films. Cotillard singt „Frou-Frou" selbst; daneben stehen Originalaufnahmen Piafs, und die Sängerin Jil Aigrot übernimmt mehrere Titel, darunter „Mon Homme", „Les Mômes de la Cloche" sowie Teile von „L'Accordéoniste" und „Padam, padam…".
Die nicht-lineare Anlage folgt keiner Chronologie, sondern springt zwischen Lebensabschnitten. Das entlastet den Film von der Pflicht, eine Karriere zu erklären — und erlaubt ihm, Kindheit und Sterben unmittelbar nebeneinanderzustellen.
Bemerkenswert bleibt die Budgetkürzung. TF1 hielt die Hauptdarstellerin für kein Zugpferd und strich fünf Millionen Dollar. Wie diese Einschätzung ausging, lässt sich an den Auszeichnungen ablesen.
Einordnung & Wirkung
Bei 25 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 87,4 Millionen ein. In Frankreich wurden über 5,2 Millionen Karten verkauft, europaweit 7,9 Millionen, in den USA 1,1 Millionen. Damit war er der erfolgreichste französische Kinofilm des Jahres 2007.
Marion Cotillard erhielt den Oscar als beste Hauptdarstellerin; ein zweiter Oscar ging an die Maske. Bei den BAFTA-Awards kamen Auszeichnungen für Hauptdarstellerin, Kostüm, Maske und Musik hinzu, beim César für Hauptdarstellerin, Kamera, Kostüm, Szenenbild und Ton, dazu der Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einem Musical oder einer Komödie.
Rotten Tomatoes weist 74 Prozent aus (154 Kritiken, 6,90 von 10), Metacritic 66 von 100. Der Konsens hebt Cotillards Leistung als größte Errungenschaft des Films hervor.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marion Cotillard als Edith Piaf
- Sylvie Testud als Simone 'Mômone' Berteaut
- Pascal Greggory als Louis Barrier
- Emmanuelle Seigner als Titine
- Jean-Paul Rouve als Louis Gassion
- Gérard Depardieu als Louis Leplée
- Clotilde Courau als Annetta Gassion
- Jean-Pierre Martins als Marcel Cerdan
- Catherine Allégret als Louise Gassion
- Marc Barbé als Raymond Asso
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