Lavender (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ed Gass-Donnelly |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-11-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (361 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jane hat eine ungewöhnliche Leidenschaft: Sie fotografiert alte, verfallene Häuser. In den verlassenen Resten einstiger Wohnstätten sieht sie eine Art Grabinschrift ihrer früheren Bewohner. Auf der Suche nach Motiven muss sie einem rätselhaften Mädchen ausweichen, das auf der Straße steht, und verunglückt schwer mit dem Auto.
Die Folgen reichen weit. Jane leidet unter Amnesie und erinnert sich an ihre Vergangenheit nur noch schemenhaft. Stattdessen überfallen sie Rückblenden, die auf eine Tragödie in ihrer Jugend hinzudeuten scheinen. Sie begibt sich in die Obhut des Psychologen Liam und erfährt zugleich Erschreckendes über den Tod ihrer leiblichen Eltern. Die ohnehin angespannte Beziehung zu ihrem Ehemann Alan und ihrer Tochter Alice wird dadurch noch schwieriger.
Entstehungsgeschichte
Ed Gass-Donnelly inszenierte den Film, der 2016 erschien. Abbie Cornish, Dermot Mulroney und Diego Klattenhoff gehören zur Besetzung, Justin Long übernimmt die Rolle des Psychologen Liam. Zugänglich ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller greifen hier ineinander. Der dramatische Teil kreist um eine Familie, deren Zusammenhalt ohnehin brüchig ist, der Thrillerteil um ein Geheimnis, das tief in der Vergangenheit der Hauptfigur liegt. Beide Linien sind eng verknüpft, denn jede Erinnerung, die zurückkehrt, belastet zugleich die Gegenwart.
Die Amnesie ist dabei ein wirkungsvolles erzählerisches Werkzeug. Weil Jane selbst nicht weiß, was geschehen ist, erfährt das Publikum die Wahrheit im selben Tempo wie sie. Rückblenden liefern Bruchstücke, die sich erst allmählich zusammensetzen.
Auch das Motiv der verlassenen Häuser trägt Gewicht. Janes Blick auf Ruinen als Zeugnisse vergangener Leben spiegelt ihre eigene Lage: Auch sie steht vor den Überresten einer Geschichte, die ihr fremd geworden ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,6 von 10 Punkten liegt der Film im unteren Mittelfeld. Die Bewertung speist sich aus einigen hundert Stimmen und deutet auf ein geteiltes Echo hin.
Zehn Jahre nach dem Erscheinen reiht sich der Film unter die Psychothriller ein, die Gedächtnisverlust und verdrängte Familiengeschichte verbinden. Wer ruhig erzählte Geschichten mit düsterem Unterton bevorzugt, findet hier einen Vertreter dieser Richtung.
Bilder




Besetzung & Stab
- Abbie Cornish als Jane Rutter
- Dermot Mulroney als Patrick Ryan
- Diego Klattenhoff als Alan Rutter
- Justin Long als Liam
- Peyton Kennedy als Young Jane
- Lola Flanery als Alice Rutter
- Sarah Abbott als Susie
- Mackenzie Muldoon als Jody
- Katie Odegaard als Charlotte
- Stuart Hughes als Dr. Michaels
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Verfügbarkeit
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