Le Consentement (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vanessa Filho |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-10-11 |
| Budget | 3.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.710.394 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (241 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1986 ist Vanessa dreizehn Jahre alt, als sie in den Bann eines fast fünfzig Jahre älteren, berühmten Schriftstellers gerät. Was folgt, beschreibt der Film als Ausbeutung auf mehreren Ebenen zugleich: sexuell, literarisch und psychisch. 2013 blickt sie als Erwachsene zurück und erzählt, wie es dazu kommen konnte. Dabei geht es nicht nur um ihre eigene Geschichte, sondern um ein ganzes Umfeld, das von Talent und Berühmtheit geblendet war und die Vorgänge duldete oder wegsah. Der Film zeichnet damit auch ein Bild einer Zeit, deren Selbstgefälligkeit im Rückblick erschreckend wirkt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Vanessa Filho bei diesem 2023 entstandenen Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht. In den Hauptrollen sind Kim Higelin, Jean-Paul Rouve, Laetitia Casta und Élodie Bouchez zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historie und Drama verortet den Stoff bewusst in einer vergangenen Epoche und nimmt damit Abstand von reiner Gegenwartsdramatik – der Film blickt zurück, um eine Struktur sichtbar zu machen, die über den Einzelfall hinausweist. Das Schlagwort einer wahren Begebenheit signalisiert, dass die Geschichte nicht als fiktive Konstruktion, sondern als Aufarbeitung realer Ereignisse angelegt ist. Die Erzählform mit zwei Zeitebenen – 1986 und 2013 – erlaubt es, die Distanz zwischen Erleben und Verstehen zu zeigen: Was als Kind geschah, wird erst aus der Position der Erwachsenen einordbar. Diese Anlage macht deutlich, dass der Film weniger an Spannung oder Auflösung interessiert ist als an der Frage, wie ein Umfeld ein solches Verhältnis über Jahre hinweg tolerieren konnte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seiner Genrekombination. Seit dem Erscheinungsjahr 2023 sind erst wenige Jahre vergangen, eine breitere Einordnung in die Geschichte des Themenfelds sexualisierter Gewalt und literarischer Verklärung steht damit noch am Anfang. Innerhalb des historischen Dramas reiht sich der Film in eine Reihe von Werken ein, die reale, oft unbequeme Ereignisse aus der jüngeren Vergangenheit aufgreifen, statt sie zu verklären.
Bilder







Besetzung & Stab
- Kim Higelin als Vanessa Springora (jeune)
- Jean-Paul Rouve als Gabriel Matzneff
- Laetitia Casta als La mère de Vanessa
- Élodie Bouchez als Vanessa Springora (adulte)
- Jean Chevalier als Youri
- Lolita Chammah als La meilleure amie de la mère de Vanessa
- David Clavel als Michel
- Agathe Dronne als Christiane (diner 1985)
- Christophe Grégoire als Bernard (diner 1985)
- Doby Broda als Muriel (diner 1985)
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Verfügbarkeit
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