Le Grand Méchant Loup (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bruno Lavaine |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-06-27 |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (144 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Brüder namens Henri, Philippe und Louis führen in Versailles ein geordnetes, unauffälliges Leben, bis ein Unfall ihrer Mutter alles ins Wanken bringt. Die Erschütterung lässt die drei Vierzigjährigen plötzlich an dem zweifeln, was sie für ihr Leben hielten. Zwischen Routine und Verantwortung öffnet sich ein Spalt für das Unerhörte, das Verbotene, das Abenteuer – symbolisiert durch den titelgebenden großen bösen Wolf, der die vermeintlich stabilen Häuser der Brüder auf die Probe stellt. Selbst das solide steinerne Stadthaus des ältesten Bruders erweist sich als nicht ganz so unerschütterlich, wie es scheint. Am Ende steht die Frage, ob das Erwachsenenleben tatsächlich so wenig mit einem Kindermärchen zu tun hat, wie man annehmen möchte.
Entstehungsgeschichte
„Le Grand Méchant Loup“ entstand 2013 unter der Regie von Bruno Lavaine. Die Komödie mit Liebesfilm-Elementen versammelt Benoît Poelvoorde, Kad Merad, Fred Testot und Valérie Donzelli in den zentralen Rollen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Liebesfilm passt zur Anlage der Geschichte: Ein familiärer Schicksalsschlag wird zum Auslöser für eine Reihe verschlungener Beziehungsverwicklungen unter erwachsenen Geschwistern. Die Märchenmetaphorik – Häuser aus Stroh, Holz und Stein, der Wolf als Verkörperung von Versuchung – rahmt eine Geschichte über bürgerliche Sicherheit und ihre Brüchigkeit. Dass alle drei Brüder gleichzeitig in eine Sinnkrise geraten, deutet auf eine ensemblehafte Erzählweise hin, in der die Besetzung mit vier bekannten Namen gleichmäßig verteilte Rollen vermuten lässt statt einer klaren Hauptfigur.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,2 aus einer eher schmalen, niedrigen dreistelligen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld der Publikumswahrnehmung. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile über zwölf Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsgrundlage merklich verbreitert hätte, was auf ein begrenztes, eher spezialisiertes Publikum schließen lässt. Innerhalb der französischen Komödien mit ernsthaftem Beziehungskern reiht sich der Film als eines von vielen Beispielen ein, die familiäre Krisen mit leichtem Ton verbinden, ohne dass die vorliegenden Zahlen eine besondere Stellung innerhalb dieses Genres belegen würden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benoît Poelvoorde als Philippe
- Kad Merad als Louis
- Fred Testot als Henri
- Valérie Donzelli als Nathalie
- Charlotte Le Bon als Natacha
- Zabou Breitman als Victoire
- Cristiana Réali als Eléonore
- Léa Drucker als Patricia
- Linh-Dan Pham als Lai (as Lin-Dan Pham)
- Marie-Christine Barrault als La mère
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Verfügbarkeit
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