Le Mans 66 - Gegen jede Chance (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Mangold |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Action |
| Laufzeit | 153 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-11-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 97.600.000 $ |
| Einspielergebnis | 225.508.210 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (9.304 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anfang der 1960er sinken die Verkäufe bei Ford. Der Marketingchef schlägt vor, Ferrari zu kaufen — die Marke gewinnt Le Mans nach Belieben und steht für alles, was Ford fehlt. Enzo Ferrari lässt die Delegation die Verhandlung führen, nutzt das Angebot als Druckmittel gegenüber Fiat und beleidigt Henry Ford II. persönlich.
Ford beauftragt daraufhin Carroll Shelby, ein Auto zu bauen, das in Le Mans gewinnt. Shelby holt Ken Miles, einen britischen Mechaniker und Fahrer, der außergewöhnlich schnell ist und mit niemandem auskommt. Der Film erzählt die zwei Jahre bis zum Rennen 1966 — und was die Konzernleitung mit dem Ergebnis anstellt.
Entstehungsgeschichte
Das Projekt hieß in der Entwicklung "Go Like Hell". Jason Keller sowie Jez und John-Henry Butterworth schrieben das Drehbuch; Tom Cruise und Brad Pitt waren als Hauptdarsteller vorgesehen, Joseph Kosinski als Regisseur. Wegen des Budgets kam die Fassung nicht zustande.
James Mangold übernahm im Februar 2018 und besetzte Matt Damon als Shelby und Christian Bale als Miles. Bale hatte kurz zuvor für "Vice" erheblich zugenommen und musste für diese Rolle wieder abnehmen. Marco Beltrami komponierte die Musik — nach "Wolverine: Weg des Kriegers" und "Logan" die dritte Arbeit für Mangold.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde an siebenundsechzig Tagen in Kalifornien, Georgia und Frankreich. Die Anlagen von Le Mans wurden auf einem Flugplatz in Agua Dulce nachgebaut; die Rennszenen entstanden auf realen Rennstrecken und Teststrecken.
Mangold setzte konsequent auf praktische Aufnahmen: Die Fahrzeuge fuhren tatsächlich, mit Kamerakonstruktionen an Karosserie und Überrollbügeln, und die Darsteller saßen selbst am Steuer, soweit die Geschwindigkeiten es zuließen. Digitale Arbeit floss überwiegend in Hintergründe und in die Vervielfältigung des Fahrerfelds. Der Schnitt gewann dafür den Oscar.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 226 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 98 Millionen, und erhielt rund zweiundneunzig Prozent zustimmende Besprechungen sowie vom Publikum die Bestnote. Bei vier Oscar-Nominierungen gewann er zwei, für Schnitt und Tonschnitt.
Sein Ausgang ist ungewöhnlich für einen Sportfilm: Miles führt das Rennen und wird von der Konzernleitung angewiesen, für ein Werbefoto abzubremsen und drei Wagen gemeinsam ins Ziel kommen zu lassen — wodurch er den Sieg nach einer Formalie verliert. Zwei Monate später starb er bei einem Testunfall. Der Film verweigert damit den Triumph, auf den seine gesamte Erzählung zuläuft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Matt Damon als Carroll Shelby
- Christian Bale als Ken Miles
- Jon Bernthal als Lee Iacocca
- Caitríona Balfe als Mollie Miles
- Josh Lucas als Leo Beebe
- Noah Jupe als Peter Miles
- Tracy Letts als Henry Ford II
- Remo Girone als Enzo Ferrari
- Ray McKinnon als Phil Remington
- JJ Feild als Roy Lunn
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