Identität (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Mangold |
|---|---|
| Genre | Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-04-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 28.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 90.259.536 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (4.533 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein schwerer Sturm zwingt zehn völlig Fremde, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, in einem Motel Zuflucht zu suchen. Als ein rätselhafter Mörder beginnt, sie einen nach dem anderen zu töten, entdecken die Eingeschlossenen unheimliche Übereinstimmungen: Alle sind am 10. Mai geboren, und alle tragen den Namen eines US-Bundesstaats. Parallel dazu läuft an einem ganz anderen Ort eine zweite Verhandlung: In einem Saal versucht ein Psychiater, einen Richter des Obersten Gerichtshofs davon zu überzeugen, das Todesurteil gegen einen psychisch kranken Serienmörder aufzuheben, der in einem Motel eine Bluttat begangen hat. Wie die beiden Stränge zusammenhängen, ist die eigentliche Frage des Films.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2003 unter der Regie von James Mangold und läuft im Original als „Identity“. Die tragenden Rollen spielen John Cusack, Ray Liotta, Amanda Peet und John Hawkes. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Mystery und Thriller sind hier nicht bloß nebeneinandergestellt, sondern ineinander verschraubt. Die Motelhandlung liefert die klassische Anordnung einer geschlossenen Gesellschaft: begrenzter Ort, feste Personenzahl, sinkende Zahl. Die Gerichtsebene bricht diese Anordnung auf und zwingt dazu, das Gesehene laufend neu zu bewerten. Die Übereinstimmungen zwischen den Eingeschlossenen – Geburtsdatum, Namensschema – sind dabei keine Zufälle, die man übersehen könnte, sondern offen ausgestellte Hinweise darauf, dass diese Versammlung konstruiert ist. Der Titel benennt das Prinzip: Es geht weniger darum, wer tötet, als darum, wer diese Personen überhaupt sind.
Einordnung & Wirkung
7,2 von 10 bei mehreren tausend Stimmen ist ein deutlich überdurchschnittlicher Wert und einer der höchsten in dieser Größenordnung. Bei Filmen, die auf eine Auflösung zulaufen, hängt eine solche Bewertung stark davon ab, ob diese Auflösung trägt – der Wert legt nahe, dass sie es für die Mehrheit tut. Dreiundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen 2003 steht der Titel für eine Spielart des Mystery-Thrillers, die ihre Wirkung aus der Konstruktion bezieht statt aus dem Schauplatz.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Cusack als Ed
- Ray Liotta als Rhodes
- Amanda Peet als Paris
- John Hawkes als Larry
- Alfred Molina als Doctor
- Clea DuVall als Ginny
- John C. McGinley als George
- William Lee Scott als Lou
- Jake Busey als Robert Maine
- Pruitt Taylor Vince als Malcolm Rivers
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Verfügbarkeit
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