Les Apparences (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marc Fitoussi |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-09-23 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (131 Stimmen) |
Worum es geht
Hélène führt ein Leben, das nach außen makellos wirkt: verheiratet mit Henri, einem angesehenen Dirigenten, Mutter eines sechsjährigen Sohnes, Leiterin der französischen Bibliothek in Wien und Teil eines exklusiven französischen Zirkels in der österreichischen Hauptstadt. Feine Abendessen, Personal, ausgesuchte Schulen, Schönheitsbehandlungen und Gespräche unter Freundinnen bestimmen ihren Alltag. Als der Verdacht aufkommt, Henri könnte sie betrügen, gerät diese Fassade ins Wanken. Verletzt und entschlossen, sich für den vermuteten Vertrauensbruch zu rächen, ohne dabei den gesellschaftlichen Schein und ihre Ehe zu gefährden, beginnt Hélène ein doppeltes Spiel, das zunehmend seine eigene Dynamik entwickelt und sich gegen sie zu wenden droht.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2020 und wurde von Marc Fitoussi inszeniert. In den zentralen Rollen sind Lucas Englander, Karin Viard, Pascale Arbillot und Benjamin Biolay zu sehen. Es handelt sich um einen Spielfilm, der Thriller-, Drama- und Krimielemente miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Drama und Krimi deutet darauf hin, dass die Geschichte weniger auf äußere Action als auf psychologische Spannung setzt: Misstrauen, verdeckte Motive und ein gesellschaftliches Umfeld, in dem Contenance über allem steht, bilden den Nährboden für die Eskalation. Dass Hélène gleichzeitig Mutter, Berufstätige und Teil eines geschlossenen sozialen Kreises ist, verleiht ihrem heimlichen Vergeltungsplan zusätzliches Gewicht, da sie mehrere Rollen gleichzeitig aufrechterhalten muss. Die Wahl eines abgeschotteten Milieus im Ausland – der französischen Community in Wien – rahmt die Geschichte als Studie über Fassade und Kontrolle innerhalb eines engen sozialen Gefüges.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Zuschauerresonanz, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz nach oben oder unten ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Titel im Vergleich zu aktuellen Genrevertretern etwas in den Hintergrund treten lässt. Innerhalb der Schnittmenge aus Thriller, Drama und Krimi reiht sich der Film in eine Tradition psychologisch grundierter Beziehungsgeschichten ein, die auf Verdacht und Selbstbeherrschung statt auf offene Konfrontation setzen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Lucas Englander als Jonas
- Karin Viard als Eve
- Pascale Arbillot als Clémence
- Benjamin Biolay als Henry
- Laetitia Dosch als Tina
- Michael Edlinger als Lieutenant Lechsmann
- Martin Bermoser als Werner
- Evelyne Buyle als Madame Belin
- Philippe Dusseau als Bertrand
- Louise Coldefy als Journalist
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Verfügbarkeit
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