Lila dit ça (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ziad Doueiri |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-01-26 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (107 Stimmen) |
Worum es geht
Chimo, neunzehn Jahre alt und maghrebinischer Herkunft, lebt in einer heruntergekommenen Pariser Vorstadt. Sein Alltag ändert sich, als er Lila kennenlernt, eine junge Frau mit einem beinahe engelsgleichen Gesicht. Ihre Erscheinung täuscht: Lila ist ungehemmt und offen, und sie zieht Chimo mit Erzählungen von schonungsloser Offenheit in ihren Bann. Jede weitere Begegnung führt ihn tiefer in ihre Fantasiewelt hinein, fasziniert und zugleich verunsichert. Chimo beginnt, das Gehörte niederzuschreiben – Lilas Geschichten und Vorstellungen werden zu einem Tagebuch, das dem Film seinen Titel gibt. Wie sich diese Beziehung entwickelt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Lila dit ça“ entstand 2005 unter der Regie von Ziad Doueiri. Die Hauptrollen übernehmen Vahina Giocante als Lila und Moa Khouas als Chimo, an ihrer Seite stehen Karim Ben Haddou und Edmonde Franchi. Der Film ist als Spielfilm angelegt, der Krimi-, Drama- und Liebesgeschichte miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Drama und Liebesfilm deutet darauf hin, dass die Geschichte über eine reine Romanze hinausgeht und in ein Umfeld mit sozialer Härte und möglicherweise dunkleren Wendungen eingebettet ist. Die Konstruktion über ein Tagebuch, das aus Lilas Erzählungen entsteht, verschiebt die Perspektive: Nicht die Handlung allein trägt die Geschichte, sondern das Aufschreiben, Deuten und Verarbeiten dessen, was zwischen den beiden Figuren geschieht. Der Kontrast zwischen Lilas kindlich wirkendem Äußeren und ihrer freimütigen Sprache steht im Zentrum der Anlage und macht die Beziehung der beiden jungen Menschen zu einem Spannungsfeld aus Anziehung, Irritation und sozialer Distanz zwischen den Milieus, aus denen sie stammen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, der Film bleibt damit ein Werk aus der Mitte der 2000er Jahre, das sich innerhalb seines Genremixes aus Drama, Liebesgeschichte und kriminalistischen Untertönen einordnen lässt, ohne dass sich weitere Aussagen über seine Wirkung treffen lassen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Vahina Giocante als Lila
- Moa Khouas als Chimo
- Karim Ben Haddou als Mouloud
- Edmonde Franchi als Lila's Aunt
- Lotfi Chakri als Bakary
- Hamid Dkhissi als Big Jo
- Carmen Lebbos als Chimo's Mother
- Ghandi Assad als Sammy
- Dominique Bluzet als Priest
- Stéphanie Fatout als Claire Soulier
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Verfügbarkeit
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