Lockender Lorbeer (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lindsay Anderson |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-02-07 |
| Budget | 286.281 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (127 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Rugbyspieler wird während eines Spiels hart getroffen und verliert mehrere Zähne. Dieser Moment öffnet die Erzählung für eine Reihe von Rückblenden, die seinen Weg nachzeichnen: Er stammt aus einer Bergarbeiterfamilie und träumt davon, als Rugbyprofi Fuß zu fassen. Der Traum erfüllt sich, doch der Ruf, der ihm vorauseilt, ist zwiespältig – er gilt als starker, aber brutaler Spieler und als arrogante Persönlichkeit. Mit dem sportlichen Erfolg stellt sich auch finanzieller Wohlstand ein. Parallel dazu entwickelt sich eine Beziehung zur Witwe seines Vermieters, während gleichzeitig eine wohlhabende Frau um seine Aufmerksamkeit wirbt. Wie diese privaten Verstrickungen ausgehen, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
„Lockender Lorbeer“ entstand 1963 unter der Regie von Lindsay Anderson und ist als Spielfilm im Dramagenre angelegt. In den Hauptrollen sind Richard Harris, Rachel Roberts, Alan Badel und William Hartnell zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion über Rückblenden, ausgelöst durch eine körperliche Verletzung, lenkt den Blick weniger auf den Ausgang der Handlung als auf die Frage, wie ein Mensch zu dem wurde, der er ist. Die Kombination aus Arbeitermilieu, Sportkarriere und sozialem Aufstieg deutet auf ein Drama, das persönlichen Ehrgeiz und emotionale Kälte gegeneinander stellt. Dass der Protagonist zugleich als guter und als brutaler Spieler beschrieben wird, verweist auf eine Figur, deren Erfolg und deren Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich aus derselben Quelle stammen. Die beiden Frauenfiguren – die Witwe und die wohlhabende Verehrerin – setzen den beruflichen Aufstieg in Kontrast zu ungelösten privaten Bindungen und deuten auf ein Geflecht aus Nähe, Status und Abhängigkeit hin, das über den Sport hinausreicht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierter Titel innerhalb des Dramagenres einordnen. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1963 und heute liegen inzwischen weit über sechzig Jahre, was den Film zu einem frühen Beispiel dafür macht, wie das britische Kino jener Zeit Arbeitermilieu und persönliche Konflikte miteinander verband. Innerhalb des Dramagenres steht er damit für eine Erzählweise, die auf psychologische Zuspitzung statt auf äußere Handlung setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Harris als Frank Machin
- Rachel Roberts als Mrs. Margaret Hammond
- Alan Badel als Gerald Weaver
- William Hartnell als 'Dad' Johnson
- Colin Blakely als Maurice Braithwaite
- Vanda Godsell als Mrs Anne Weaver
- Anne Cunningham als Judith
- Jack Watson als Len Miller
- Arthur Lowe als Charles Slomer
- Harry Markham als Wade
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Verfügbarkeit
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