Love (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Eubank |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-02-02 |
| Budget | 500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (244 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lee Miller ist allein im All. Als Techniker einer Ein-Mann-Raumstation im Erdorbit gehört seine Existenz einem Rhythmus aus Wartung und Routine, bis die Verbindung zur Bodenkontrolle abreißt. Niemand antwortet mehr auf seine Rufe, und aus einer vorübergehenden Störung wird eine Isolation, die sich über Jahre zieht. In dieser Leere beginnt Lees Wahrnehmung zu kippen, Halluzinationen und Visionen mischen sich in seinen Alltag, bis er kaum noch zwischen dem, was geschieht, und dem, was er sich einbildet, unterscheiden kann. Mitten in diesem Zustand findet er ein Tagebuch aus der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs, das ihn auf eine Spur bringt, die sein Verständnis der eigenen Lage grundlegend verschiebt.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2011 und wurde von William Eubank inszeniert. Zur Besetzung gehören Gunner Wright, Wesley Sellick, Corey Richardson und Bradley Horne, wobei Gunner Wright als Lee Miller die tragende Rolle über weite Strecken allein trägt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Science-Fiction verrät bereits die Anlage: Statt auf äußere Bedrohungen oder actionreiche Konflikte zu setzen, richtet sich der Blick nach innen, auf einen Menschen, der mit sich selbst und seiner Isolation ringt. Dass die Erzählung einen einzelnen Astronauten über Jahre in völliger Abgeschiedenheit begleitet und diese Situation mit einem historischen Fund aus dem Bürgerkrieg verknüpft, deutet auf eine Geschichte, die zwei Zeitebenen und Zustände von Einsamkeit miteinander verschränkt, statt einer geradlinigen Handlung zu folgen. Die kleine Besetzung unterstreicht diesen kammerspielartigen, auf eine Figur konzentrierten Ansatz.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mittlerweile 14 Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen, aber nicht ablehnenden Resonanz grundlegend etwas geändert hätte. Innerhalb der Science-Fiction, die oft auf Spektakel setzt, positioniert sich dieser Film mit seinem introspektiven, dramalastigen Zugang eher als leiser Gegenentwurf.
Bilder






Besetzung & Stab
- Gunner Wright als Lee Miller
- Wesley Sellick als Dancer
- Corey Richardson als General McClain
- Bradley Horne als Captain Lee Briggs
- Nancy Stelle als Russian Astronaut Woman
- Roger E. Fanter als The Storyteller
- Jesse Hotchkiss als Skateboarder
- Troy Mittleider als Marine
- Brid Caveney als Retired Motorcycle Racer
- Ambyr Childers als American Astronaut Woman
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Verfügbarkeit
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