Loving Pablo (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fernando León de Aranoa |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-12-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.667.008 $ |
| Einspielergebnis | 17.535.962 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.054 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1981 taucht Virginia Vallejo, die wohl berühmteste Reporterin Kolumbiens, auf einer elitären Party auf. Ausgerichtet wird sie von keinem Geringeren als Pablo Escobar, dem Drogenbaron. Welche Folgen dieser Abend für sie haben wird, kann Virginia zu diesem Zeitpunkt nicht erahnen. Von Escobars Charisma eingenommen, lässt sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit ihm ein, mit einem Mann, der Tausende Menschen töten ließ, Milliarden Dollar machte und zum mächtigsten Drogenboss aufstieg. Als politisch engagierte Journalistin bewegt sie sich von da an auf einer Gratwanderung zwischen der DEA und ihrer Liebe zu Escobar, einer Liebe, die unter keinem guten Stern steht.
Entstehungsgeschichte
Die Regie übernahm Fernando León de Aranoa, herausgekommen ist der Film 2017. Javier Bardem und Penélope Cruz stehen im Zentrum, ergänzt von Peter Sarsgaard und Julieth Restrepo. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, und er beruht auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Krimi und Drama, und die Aufteilung ist klar erkennbar: Das Verbrechen liefert den Rahmen, die Beziehung den Gegenstand. Bemerkenswert ist die gewählte Perspektive. Erzählt wird nicht aus der Sicht des Täters, sondern aus der einer Frau, die beruflich das Beschreiben von Wirklichkeit betreibt und privat in genau die Wirklichkeit gerät, über die sie berichten müsste. Dieser Widerspruch trägt die Anlage. Die Gratwanderung zwischen Ermittlungsbehörde und Zuneigung ist keine äußere Bedrohung, sondern eine Entscheidung, die täglich neu ansteht. Dass der Stoff auf realen Vorgängen beruht, setzt der Erzählung Grenzen: Das Ausmaß der Gewalt ist gesetzt und lässt sich nicht zugunsten der Liebesgeschichte kleinreden. Die Freigabe ab 16 entspricht dieser Härte.
Einordnung & Wirkung
6,3 von 10 bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen ergeben eine leicht überdurchschnittliche, insgesamt aber zurückhaltende Bewertung. Die kleine Stimmenzahl lässt keine belastbaren Schlüsse auf ein breites Echo zu. 9 Jahre nach dem Erscheinen 2017 ordnet sich der Film in das Feld der Kriminaldramen ein, die reale Verbrechen über eine persönliche Beziehung erschließen. Bei einem Stoff mit realen Opfern bleibt diese Perspektivwahl die heikelste Entscheidung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Javier Bardem als Pablo Escobar
- Penélope Cruz als Virginia Vallejo
- Peter Sarsgaard als Shepard
- Julieth Restrepo als Maria Victoria Henao
- Óscar Jaenada als Santoro
- David Valencia als Santos
- Mark Basnight als Family Man
- Joavany Alvarez als Ignacio Velarde
- Matthew Moreno als Pablito
- David Ojalvo als FBI Agent
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Verfügbarkeit
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