Princesas (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fernando León de Aranoa |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (100 Stimmen) |
Worum es geht
Caye ist Ende zwanzig, wohnt in Madrid und stammt aus einer kleinbürgerlichen Familie, die nicht ahnt, wovon sie tatsächlich lebt: Sie arbeitet als Prostituierte. Als die aus der Dominikanischen Republik stammende Zulema ohne Papiere auftaucht, gerät ihr Alltag zunächst durcheinander, denn die neue Konkurrentin nimmt ihr einen Freier ab. Aus der anfänglichen Rivalität entwickelt sich jedoch eine enge Freundschaft. Beide Frauen beginnen, von einem anderen Leben zu träumen, während die Umstände, in denen sie sich bewegen, sie immer wieder einholen. Wie diese Geschichte endet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Princesas“ entstand 2005 unter der Regie von Fernando León de Aranoa. Der spanische Spielfilm ist ab 16 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Candela Peña und Micaela Nevárez zu sehen, an ihrer Seite stehen Mariana Cordero und Llum Barrera.
Hinter den Kulissen
Der Film ist als reines Drama angelegt, ohne komödiantische oder thrillerhafte Beimischung, was auf eine ernsthafte, auf die Figuren konzentrierte Erzählweise schließen lässt. Dass zwei Frauen aus unterschiedlichen sozialen und nationalen Kontexten – eine Madrilenin aus bürgerlichem Elternhaus, eine Migrantin ohne Papiere – ins Zentrum gerückt werden, deutet auf ein Interesse an gesellschaftlichen Gegensätzen hin, die im gemeinsamen Alltag der beiden Frauen aufeinandertreffen. Die Besetzung mit vier weiblichen Namen unterstreicht, dass die Geschichte klar aus weiblicher Perspektive erzählt wird, mit der Freundschaft zwischen Caye und Zulema als tragendem Element.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich „Princesas“ im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung des Films sind inzwischen rund zwanzig Jahre vergangen, was ihn zeitlich klar in die spanische Filmproduktion der Mitte der 2000er Jahre einordnet. Innerhalb des Dramas positioniert er sich als Sozialdrama mit Fokus auf Prostitution und Migration, ein Themenfeld, das nüchterne, unaufgeregte Erzählweisen nahelegt, wie sie die Inhaltsangabe andeutet.
Bilder



Besetzung & Stab
- Candela Peña als Caye
- Micaela Nevárez als Zulema
- Mariana Cordero als Pilar
- Llum Barrera als Gloria
- Violeta Pérez als Caren
- Mònica van Campen als Ángela
- Flora Álvarez als Rosa
- María Ballesteros als Blanca
- Alejandra Lorente als Mamen
- Luis Callejo als Manuel
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Verfügbarkeit
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