Macbeth (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roman Polanski |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama |
| Laufzeit | 141 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (304 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Hexen sagen Macbeth voraus, dass er eines Tages die Krone tragen wird. Angestachelt von dieser Prophezeiung und von seiner ehrgeizigen Frau, tötet er König Duncan von Schottland auf brutale Weise. Doch der Griff nach der Macht zieht weitere Taten nach sich.
Um seinen Thron zu sichern, lässt Macbeth auch seinen treuen Gefährten und Freund Banquo ermorden. Diesem hatten die Hexen verheißen, Vater eines Königsgeschlechts zu werden, und damit wird er zur Bedrohung. Die Spur der Gewalt reißt nicht ab, und Macbeth gerät immer tiefer in die Abhängigkeit von den Vorhersagen der Hexen. Auch an Lady Macbeth geht das Geschehen nicht spurlos vorüber. Wohin diese Kette aus Ehrgeiz, Mord und Verstrickung schließlich führt, soll hier nicht verraten werden.
Entstehungsgeschichte
Roman Polanski inszenierte das Drama 1971. Die Besetzung umfasst Jon Finch, Francesca Annis, Martin Shaw und John Stride. Mit der Freigabe ab 16 Jahren trägt der Film der Gewalt Rechnung, die seine Handlung durchzieht.
Hinter den Kulissen
Kriegsfilm und Drama verbinden sich hier zu einer Geschichte über Macht und ihre Folgen. Der kriegerische Anteil ergibt sich aus Königsmord, Thronkämpfen und Aufständen, das Dramatische aus der inneren Entwicklung der Figuren.
Die Anlage des Stoffes zeigt eine Abwärtsspirale. Jeder Mord soll die Herrschaft absichern, erzeugt aber neue Gefahren, die weitere Taten verlangen. Die Prophezeiung der Hexen wirkt dabei als treibende Kraft: Sie verheißt nicht nur Macbeth die Krone, sondern auch Banquo eine königliche Nachkommenschaft, und macht damit aus Freunden Rivalen. So entsteht ein Drama, in dem Schicksal und eigener Wille ununterscheidbar ineinandergreifen. Die Frage, ob Macbeth einer Vorhersage folgt oder sie erst durch sein Handeln wahr macht, bleibt als Spannung über der gesamten Handlung stehen.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,1 von 10 spricht für eine gute Aufnahme. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, genug, um von einem klar positiven Urteil zu sprechen.
Seit dem Erscheinen sind 55 Jahre vergangen. Zwischen Kriegsfilm und Drama zeigt der Titel, wie sich eine Geschichte über Machtgier und Schuld mit roher Gewalt verbinden lässt, und die Bewertung legt nahe, dass diese Verbindung beim Publikum ankommt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jon Finch als Macbeth
- Francesca Annis als Lady Macbeth
- Martin Shaw als Banquo
- John Stride als Ross
- Nicholas Selby als Duncan
- Terence Bayler als Macduff
- Stephan Chase als Malcolm
- Paul Shelley als Donalbain
- Noel Davis als Seyton
- Richard Pearson als Doctor
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Verfügbarkeit
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