Made in America (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Benjamin |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-01-06 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 22.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 104.942.695 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (400 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mit 17 Jahren erfährt Zora Matthews, dass sie mithilfe einer Samenbank gezeugt wurde. Die Neugier ist geweckt: Sie will herausfinden, wer ihr leiblicher Vater ist, also der Spender. Die Suche führt schneller zum Ziel als erwartet.
Der Mann heißt Hal Jackson und ist Autohändler. Doch er entspricht nicht dem, was vertraglich vereinbart war: Statt eines Schwarzen ist er ein Vertreter der weißen Oberschicht. Diese Entdeckung stellt das Selbstverständnis von Tochter und Mutter auf den Kopf. Trotz aller Unterschiede versuchen Zora und ihre Mutter, irgendwie mit Hal auszukommen, und aus diesem Versuch entwickelt sich die Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie erschien 1993. Richard Benjamin hat Regie geführt. Die Besetzung umfasst Whoopi Goldberg, Ted Danson, Nia Long und Will Smith. Die Geschichte stellt Eltern- und Kindergeneration nebeneinander, und das Ensemble ist so angelegt, dass beide Seiten Gewicht bekommen.
Mit einer Freigabe ab 6 Jahren richtet sich der Film auch an ein junges Publikum, was auf eine Komödie ohne härtere Szenen hindeutet.
Hinter den Kulissen
Die Komödie bezieht ihren Stoff aus einer Verwechslung von großer Tragweite. Eine Frage, die in vielen Filmen ein Drama auslösen würde – wer ist mein Vater? –, wird hier zum Ausgangspunkt für Situationskomik und Annäherung.
Zugleich berührt die Geschichte ein ernstes Thema: Herkunft, Hautfarbe und gesellschaftliche Schicht. Dass der Spender weder die erwartete Hautfarbe noch den erwarteten sozialen Hintergrund hat, zwingt alle Beteiligten, ihre Vorstellungen von Familie und Zugehörigkeit zu überprüfen. Die Komik entsteht aus dem Aufeinandertreffen von Welten, die sonst kaum Berührungspunkte hätten. Der Versuch, miteinander auszukommen, verschiebt den Fokus vom Schock der Entdeckung zur Frage, was Verwandtschaft eigentlich ausmacht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 5,5 von 10, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das ist ein verhaltenes Ergebnis, das auf ein geteiltes Publikum schließen lässt: Die Prämisse findet Interesse, die Umsetzung überzeugt nicht alle gleichermaßen.
Seit dem Erscheinen sind 33 Jahre vergangen. Unter den Familienkomödien steht der Titel für den Versuch, ein gesellschaftlich aufgeladenes Thema in leichter Form zu erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Whoopi Goldberg als Sarah Mathews
- Ted Danson als Hal Jackson
- Will Smith als Tea Cake Walters
- Nia Long als Zora Mathews
- Paul Rodríguez als Jose
- Jennifer Tilly als Stacy
- Peggy Rea als Alberta
- Clyde Kusatsu als Bob Takashima
- David Bowe als Teddy
- Jeffrey Joseph als James
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Verfügbarkeit
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