Maggie (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Henry Hobson |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-05-08 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 187.112 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (1.712 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Epidemie hat die Vereinigten Staaten erfasst. Wer infiziert ist, verwandelt sich — langsam, über bis zu sechs Monate.
Der Farmer Wade Vogel holt seine infizierte Tochter Maggie aus dem Krankenhaus nach Hause. Seine Frau Caroline kommt damit nicht zurecht. Ein befreundeter Arzt legt Wade die Möglichkeiten dar, die am Ende bleiben — drei, und keine davon ist gut. Maggie trifft ihren ebenfalls infizierten Schulfreund Trent.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Henry Hobson; es war sein Spielfilmdebüt. Das Drehbuch schrieb John Scott 3.
Arnold Schwarzenegger spielt Wade Vogel, Abigail Breslin die Maggie Vogel und Joely Richardson die Caroline.
Produziert wurde der Film von Matthew Baer, Colin Bates, Bill Johnson, Trevor Kaufman, Ara Keshishian, Pierre-Ange Le Pogam, Arnold Schwarzenegger und Joey Tufaro. Die Kamera führte Lukas Ettlin, den Schnitt besorgte Jane Rizzo, die Musik stammt von David Wingo.
Hinter den Kulissen
Der Film nimmt ein Genre und entfernt sein Tempo. Sechs Monate Verwandlung bedeuten: keine Belagerung, keine Flucht, kein Überfall. Was bleibt, ist Zeit — und die Frage, wie man sie miteinander verbringt, wenn man weiß, wie es endet.
Damit wird aus einem Horrorstoff ein Familiendrama. Der Konflikt läuft nicht zwischen Menschen und Infizierten, sondern innerhalb eines Hauses: ein Vater, der bleibt, eine Stiefmutter, die es nicht aushält, und ein Mädchen, das beiden die Entscheidung abnehmen möchte.
Die Besetzung ist dabei die auffälligste Entscheidung. Arnold Schwarzenegger, zugleich als Produzent beteiligt, spielt einen Mann, der nichts ausrichten kann — eine Rolle, die dem Bild widerspricht, für das er bekannt ist. Genau daran schieden sich die Urteile.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 60 Prozent positive Rezensionen aus, Metacritic 52 von 100.
Dietmar Dath sah in der FAZ in Schwarzenegger „die Rolle seines Lebens". Michael Meyns urteilte dagegen, der Film gerate durch die Präsenz Arnold Schwarzeneggers aus dem Gleichgewicht.
Beide Urteile betreffen dieselbe Beobachtung mit umgekehrtem Vorzeichen. Ein Darsteller, dessen Erscheinung Handlungsfähigkeit verspricht, spielt eine Figur, deren Kern die Ohnmacht ist. Für die einen ist das der Reiz des Films, für die anderen sein Bruch.
Dass Schwarzenegger den Film mitproduziert hat, verweist darauf, dass diese Besetzung kein Zufall war, sondern der Ausgangspunkt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Arnold Schwarzenegger als Wade Vogel
- Abigail Breslin als Maggie Vogel
- Joely Richardson als Caroline
- Douglas M. Griffin als Ray
- J.D. Evermore als Holt
- Rachel Whitman Groves als Bonnie
- Jodie Moore als Dr. Kaplan
- Bryce Romero als Trent
- Raeden Greer als Allie
- Aiden Flowers als Bobby
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