Manche mögen’s heiß (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Billy Wilder |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Krimi |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-03-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 25.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (3.995 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Chicago im Jahr 1929: Gamaschen-Colombo hat soeben einen Verräter beseitigt. Dumm nur, dass die beiden arbeitslosen Musiker Joe und Jerry dabei zusehen.
Um dem Gangster zu entkommen, verkleiden sich die beiden als Frauen und heuern bei einer Mädchenkapelle an, die gerade auf dem Weg ins sonnige Florida ist. Dass sich die beiden „Damen“ dort bald ausgesprochen wohl fühlen, liegt vor allem an Sugar, der Ukulele spielenden Musikerin der Band. Damit sitzen Joe und Jerry in einer doppelten Klemme: Sie müssen ihre Verkleidung durchhalten, um am Leben zu bleiben, und genau diese Verkleidung steht dem im Weg, was sie eigentlich wollen.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1959 unter der Regie von Billy Wilder; der englische Titel lautet „Some Like It Hot“. Die Hauptrollen spielen Tony Curtis, Jack Lemmon, Marilyn Monroe und George Raft. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie, Liebesfilm und Krimi stehen nebeneinander, und die Motive fügen sich lückenlos dazu: falsche Identität, Täuschung, Musiker, Transvestismus, dazu die Schauplätze Chicago und Florida. Der Kriminalteil liefert den Motor, denn ohne den beobachteten Mord gäbe es keinen Grund für die Verkleidung. Die Komödie entsteht aus deren Folgen, der Liebesfilm aus dem Umstand, dass die Täuschung ausgerechnet dann im Weg steht, als Gefühle ins Spiel kommen.
Die Anlage ist damit ein Verwechslungsspiel mit doppeltem Einsatz. Jede Annäherung erhöht das Risiko der Enttarnung, und jede gelungene Täuschung entfernt die Figuren weiter von dem, was sie erreichen wollen. Der Ortswechsel von Chicago nach Florida verschiebt zugleich den Ton, von der Bedrohung durch das Verbrechermilieu hin zu Sonne, Musik und Ferienstimmung.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 8,1 von 10 Punkten bei mehreren tausend Stimmen ist ein ausgesprochen hoher Wert und beruht auf einer belastbaren Beteiligung. Siebenundsechzig Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Verwechslungskomödie einordnen, deren Konstruktion aus Bedrohung, Verkleidung und Verliebtheit erstaunlich haltbar geblieben ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tony Curtis als Joe (Josephine)
- Jack Lemmon als Jerry (Daphne)
- Marilyn Monroe als Sugar Kane Kowalczyk
- George Raft als Spats Colombo
- Pat O'Brien als Detective Mulligan
- Joe E. Brown als Osgood Fielding III
- Nehemiah Persoff als Little Bonaparte
- Joan Shawlee als Sweet Sue
- Billy Gray als Sig Poliakoff
- George E. Stone als Toothpick Charlie
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Verfügbarkeit
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