Reporter des Satans (1951)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Billy Wilder |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1951-06-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.821.052 $ |
| Einspielergebnis | 1.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (777 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Charles Tatum hatte eine große Laufbahn vor sich, doch bei allen bedeutenden Zeitungen ist er inzwischen entlassen worden. Geblieben ist ein Posten bei einer Lokalzeitung, weit unter dem, was er sich zugetraut hat. Als er erfährt, dass in einem nahegelegenen Bergwerk ein Mann verschüttet wurde, fährt er sofort hin und berichtet exklusiv vom Unglück. Was ihn dabei leitet, ist nicht der Verschüttete. Tatum nutzt jede Möglichkeit, aus dem Unfall eine große Geschichte zu machen – jene letzte Chance, doch noch als bedeutender Vertreter seines Fachs zu gelten. Wie weit er dabei geht und was das für den Mann unter Tage bedeutet, entwickelt der Film aus dieser Konstellation heraus.
Entstehungsgeschichte
Billy Wilder inszenierte das Drama, das 1951 herauskam. Kirk Douglas übernimmt die Hauptfigur, neben ihm sind Jan Sterling, Robert Arthur und Porter Hall besetzt. Die Freigabe liegt bei sechzehn Jahren – ein Hinweis darauf, dass der Stoff seinen Zynismus nicht abfedert.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein Drama, doch seine Motive erweitern das Bild beträchtlich: Journalismus und Satire, Sheriff und Rettung, dazu New Mexico als Schauplatz und die Nähe zum Film noir. Diese Kombination beschreibt die Anlage genau. Der Film noir liefert den Blick auf eine Figur, die ihren eigenen Abstieg betreibt; die Satire richtet sich auf einen Berufsstand und auf das Publikum, das dessen Geschichten verlangt. Dass ein Sheriff eine Rolle spielt, deutet an, dass die Rettung nicht allein eine Frage der Technik ist, sondern mit Interessen zu tun hat. Der Ort des Unglücks wird so zur Bühne, auf der mehrere Beteiligte etwas zu gewinnen haben.
Einordnung & Wirkung
7,8 von 10 ist ein hoher Wert, auch wenn ihn nur eine Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich trägt. 75 Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Frage, die der Film stellt, unmittelbar verständlich: wem eine Nachricht nützt und was ihre Verwertung mit dem Ereignis macht, von dem sie handelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kirk Douglas als Charles Tatum
- Jan Sterling als Lorraine
- Robert Arthur als Herbie Cook
- Porter Hall als Jacob Q. Boot
- Frank Cady als Mr. Federber
- Richard Benedict als Leo Minosa
- Ray Teal als Sheriff
- Lewis Martin als McCardle
- John Berkes als Papa Minosa
- Frances Dominguez als Mama Minosa
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Verfügbarkeit
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