Mandingo (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Fleischer |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-06-06 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (164 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Louisiana, irgendwann zwischen 1830 und 1840: Auf einer der großen Plantagen am Mississippi herrscht ein Grundbesitzer über zahlreiche schwarze Sklaven, die er und seine Familie nur als „Mandingos“ bezeichnen. Der Pflanzer geht in seiner Härte so weit, einzelne Männer gezielt zu Kämpfern abzurichten und sie in tödlichen Duellen gegeneinander antreten zu lassen. Aus der andauernden Unterdrückung und Misshandlung erwächst schließlich Widerstand: Angeführt von einem jungen Kämpfer planen die Sklaven eine Rebellion, die sich gegen die gesamte Familie des Plantagenbesitzers richtet. Wie weit dieser Aufstand führt, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
„Mandingo“ entstand 1975 unter der Regie von Richard Fleischer. Die Besetzung umfasst Perry King, James Mason, Susan George und Ken Norton. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm, Drama und Historie verweist auf eine Erzählung, die persönliche Beziehungen eng mit den Machtverhältnissen einer Sklavenhaltergesellschaft verknüpft. Dass die Handlung explizit auf das Innenleben einer Plantage und ihre Hierarchien fokussiert ist, statt ein breiteres historisches Panorama zu zeichnen, deutet auf einen bewusst zugespitzten, konfrontativen Blick auf dieses System hin. Die Freigabe ab 18 Jahren lässt darauf schließen, dass Gewalt und Ausbeutung im Film nicht ausgespart, sondern direkt gezeigt werden. Die Ankündigung eines Aufstands als erzählerischer Zielpunkt setzt zudem einen klaren dramaturgischen Bogen von Unterdrückung zu offenem Widerstand.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich „Mandingo“ im mittleren Bereich der Publikumsresonanz – eine schmale, aber nicht verschwindend geringe Basis. Seit dem Erscheinungsjahr 1975 sind mittlerweile 50 Jahre vergangen, was den Film als Zeugnis seiner Entstehungszeit erscheinen lässt, sowohl was die filmische Machart als auch was den Umgang mit dem historischen Stoff betrifft. Innerhalb der Genrekombination aus Historie und Drama mit romantischen Elementen nimmt er durch seine direkte Thematisierung von Sklaverei, Gewalt und Rebellion eine pointierte, unnachgiebige Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Perry King als Hammond Maxwell
- James Mason als Warren Maxwell
- Susan George als Blanche Woodford Maxwell
- Ken Norton als Mede (Ganymede)
- Richard Ward als Agamemnon
- Brenda Sykes als Ellen
- Lillian Hayman als Lucrezia Borgia
- Roy Poole als Doc Redfield
- Ji-Tu Cumbuka als Cicero
- Paul Benedict als Brownlee
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Verfügbarkeit
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