Manic (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jordan Melamed |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-11-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lyle wirkt auf den ersten Blick wie ein Musterschüler: klug, sportlich, ansehnlich. Doch ein Zwischenfall auf dem Schulhof zeigt eine andere Seite von ihm – er schlägt einen Mitschüler so brutal zusammen, dass dessen Leben in Gefahr gerät. Statt vor Gericht landet Lyle in einer psychiatrischen Klinik, wo er in eine Gruppe Jugendlicher unter der Leitung von Dr. Monroe eingebunden wird. Dort begegnet er der verschlossenen Tracy, und aus der Nähe zwischen beiden entwickelt sich eine Zuneigung. Doch die Wutausbrüche, die Lyle in die Klinik gebracht haben, lassen sich nicht einfach abstellen. Der Film begleitet ihn dabei, wie er versucht, den Ursprung seiner Aggressivität zu verstehen, um nicht länger sich selbst und anderen zur Gefahr zu werden.
Entstehungsgeschichte
„Manic“ entstand 2002 unter der Regie von Jordan Melamed. In den zentralen Rollen sind Joseph Gordon-Levitt als Lyle, Don Cheadle als Dr. Monroe, Zooey Deschanel als Tracy und Michael Bacall zu sehen. Das Drama ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte spielt fast vollständig innerhalb einer psychiatrischen Einrichtung und konzentriert sich auf eine Gruppe junger Menschen, die mit ihren eigenen Impulsen kämpfen. Diese Anlage – ein geschlossener Raum, eine feste Gruppe, ein Therapeut als Bezugsperson – lenkt den Blick weg von äußerer Handlung und hin auf die inneren Zustände der Figuren. Dass sich ausgerechnet zwischen zwei Patienten, Lyle und Tracy, eine Liebesgeschichte entwickelt, verstärkt die Spannung zwischen dem Wunsch nach Nähe und der Unsicherheit, ob diese Nähe angesichts der eigenen Instabilität überhaupt tragfähig ist. Die Einordnung als reines Drama ohne weitere Genrezusätze deutet darauf hin, dass der Film auf psychologische Genauigkeit statt auf äußere Zuspitzung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich „Manic“ im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine frühe Phase der Karrieren seiner Hauptdarsteller einordnet, ohne dass dies etwas über seine inhaltliche Qualität aussagt. Innerhalb des Dramagenres steht er als kammerspielartige Studie über Jugendliche in psychischer Ausnahmesituation, die weniger auf Auflösung als auf Beobachtung setzt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Joseph Gordon-Levitt als Lyle
- Don Cheadle als Dr. David Monroe
- Zooey Deschanel als Tracy
- Michael Bacall als Chad
- Elden Henson als Michael
- Cody Lightning als Kenny
- Sara Rivas als Sara
- William Richert als Diego
- Blayne Weaver als Charlie
- Maggie Baird als Rebecca
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Verfügbarkeit
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