Mann beißt Hund (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rémy Belvaux |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-08-20 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 33.000 $ |
| Einspielergebnis | 205.569 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (1.035 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Filmteam begleitet einen Serienmörder bei der Arbeit. Ben tötet wahllos, und was er tut, wird dokumentarisch aufgezeichnet – von Leuten, die sich willig einbinden lassen und schließlich vom Beobachten ins Mitmachen geraten. Zwischen den Taten kommentiert Ben beiläufig sein Vorgehen und lässt sich über beliebige Gegenstände aus, über Musik etwa oder über die Verhältnisse im sozialen Wohnungsbau. Er geht sogar so weit, das Team seiner Familie vorzustellen. Doch die Zügellosigkeit, mit der sich alle Beteiligten treiben lassen, wendet sich mit der Zeit gegen sie. Wohin das führt, deutet sich früh an, ohne dass es ausgesprochen werden müsste.
Entstehungsgeschichte
Rémy Belvaux inszenierte den Film, der 1992 herauskam, und steht zugleich vor der Linse. Benoît Poelvoorde spielt den Mörder, André Bonzel und Jacqueline Poelvoorde-Pappaert gehören ebenfalls zur vierköpfigen Hauptbesetzung. Freigegeben ist der Film erst ab 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie und Krimi, was in dieser Zusammenstellung eine erhebliche Zumutung beschreibt: Das Verbrechen wird nicht aufgeklärt, sondern begleitet, und der komische Ton entsteht aus der Beiläufigkeit, mit der der Täter über sein Tun spricht. Die gewählte Erzählform ist dabei der eigentliche Gegenstand. Weil ein Team anwesend ist und aufzeichnet, stellt sich unausweichlich die Frage nach der Verantwortung derer, die zusehen – und die Antwort, die die Anlage nahelegt, ist unbequem. Auch die Beiläufigkeit der Gespräche gehört zum Verfahren: Wer über Musik und Wohnverhältnisse redet wie über das Wetter, macht die Taten dazwischen nicht kleiner. Der Stoff zeigt Gewalt ungeschönt.
Einordnung & Wirkung
7,2 von 10 Punkten aus einer vierstelligen Zahl an Stimmen sind ein deutlich überdurchschnittlicher Wert, der bei einem so sperrigen Stoff bemerkenswert ist. 34 Jahre nach dem Erscheinen ist das Meinungsbild abgeschlossen. Der Titel steht für jene Spielart des Krimis, die ihre Wirkung aus der Form statt aus der Handlung zieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benoît Poelvoorde als Ben
- Rémy Belvaux als Rémy
- André Bonzel als André
- Jacqueline Poelvoorde-Pappaert als Ben's Mother
- Valérie Parent als Valerie
- Édith Le Merdy als Nurse
- Jenny Drye als Jenny
- Malou Madou als Malou
- Willy Vandenbroeck als Boby
- Nelly Pappaert als Ben's Grandmother
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Verfügbarkeit
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