Maps to the Stars (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Cronenberg |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.510.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (1.173 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Familie Weiss lebt mitten in Hollywood, und der Betrieb hat sich längst in ihr Privatleben hineingefressen. Benjie ist mit dreizehn Jahren Kinderstar und blickt bereits auf eine Drogenkarriere zurück. Seine Schwester Agatha hat vor Jahren das Haus der Familie in Brand gesteckt; frisch aus der Psychiatrie entlassen, stürzt sie sich in eine Affäre mit dem Chauffeur Jerome und sucht die Nähe ihres Bruders – sehr zum Missfallen des Vaters Stafford.
Der arbeitet als Guru gerade an einem neuen Buch und behandelt nebenbei die alternde Schauspielerin Havana, die vom Geist ihrer Mutter verfolgt wird, seit sie in einem Remake ausgerechnet jene Rolle spielen will, die ihre Mutter einst berühmt machte.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den 2014 erschienenen Film David Cronenberg. Zu sehen sind Julianne Moore, Mia Wasikowska, Robert Pattinson und John Cusack; die vier Namen decken die Ebenen ab, aus denen sich die Konstellation zusammensetzt – Elternhaus, Nachwuchs und Klientel. Erst ab 16 Jahren freigegeben, trägt der Film eine Einstufung, die sich mit Sucht, Brandstiftung und psychiatrischer Vorgeschichte ohne Weiteres erklärt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und das ist bemerkenswert, weil der Stoff mehrere andere Register streift: Der verfolgende Geist gehört ins Übersinnliche, der Blick auf die Traumfabrik in die Satire, die Familienaufstellung ins Melodram. Dass all das unter einer einzigen Gattung zusammenfindet, deutet darauf hin, dass die Figuren und nicht die Effekte das Gewicht tragen. Auffällig ist außerdem, wie geschlossen die Anlage ist: Nahezu alle Beteiligten sind über Verwandtschaft, Anstellung oder Behandlung miteinander verbunden. Jede Bewegung einer Figur schlägt deshalb unmittelbar auf die übrigen zurück, und ein Ausweichen nach außen gibt es nicht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 aus einer vierstelligen Zahl an Stimmen liegt die Bewertung im mittleren Bereich. Bei einem Stoff, dessen Figuren durchweg schwer zugänglich sind, deutet ein solcher Wert eher auf ein geteiltes als auf ein gleichgültiges Publikum hin. Die Stimmenzahl ist solide, aber überschaubar. 12 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film ohne die Aufregung des Neuen betrachten; im Dramenfach steht er für die Spielart, die ihr Milieu nicht erklärt, sondern von innen heraus vorführt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julianne Moore als Havana Segrand
- Mia Wasikowska als Agatha Weiss
- Robert Pattinson als Jerome Fontana
- John Cusack als Dr. Stafford Weiss
- Evan Bird als Benjie Weiss
- Olivia Williams als Cristina Weiss
- Sarah Gadon als Clarice Taggart
- Kiara Glasco als Cammy
- Dawn Greenhalgh als Genie
- Jonathan Watton als Sterl Carruth
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Verfügbarkeit
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