Marty (1955)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Delbert Mann |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1955-04-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 343.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (471 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marty ist Schlachtermeister in der Bronx, ein sympathischer, mondgesichtiger Mann mittleren Alters, der mit seiner Einfachheit bei Frauen einen schweren Stand hat. Er selbst sagt, was auch immer Frauen an Männern mögen, er habe es bestimmt nicht. Seine Mutter sieht das anders und versucht umso beharrlicher, ihren Sohn unter die Haube zu bringen.
Eines Abends lernt der resignierte Marty Clara kennen, und die beiden verlieben sich auf den ersten Blick. Doch das Glück stößt überall auf Widerstand. Die fürsorgliche Mutter reagiert mit Eifersucht und setzt Marty zu, und seine Freunde lehnen Clara ab, weil sie nicht dem Frauenbild aus ihren Kitschromanen entspricht. Ob Marty den Mut aufbringt, die Beziehung zu verteidigen und seiner Umgebung die Stirn zu bieten, ist die Frage, um die sich der Film dreht.
Entstehungsgeschichte
Delbert Mann führte Regie bei diesem Drama mit Liebesgeschichte aus dem Jahr 1955. Ernest Borgnine, Betsy Blair, Esther Minciotti und Augusta Ciolli stehen vor der Kamera; die Besetzung mit drei Frauen neben dem männlichen Mittelpunkt entspricht der Anlage um Marty, Clara und die Mutter. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm: Die Genrekombination beschreibt eine Geschichte, deren Konflikt nicht von außen kommt, sondern aus dem engsten Umfeld. Die Gegner des jungen Glücks sind keine Schurken, sondern eine Mutter, die ihren Sohn nicht loslassen will, und Freunde, die ihre Vorstellungen von Frauen aus Heftromanen beziehen.
Damit ist der Film ein Alltagsdrama im besten Sinn. Er handelt von einem Mann, der sich selbst für unattraktiv hält, und stellt die Frage, ob er das Urteil seiner Umgebung über sich und über Clara übernimmt oder sich davon löst. Die Bronx als Schauplatz und der Beruf des Schlachters verankern die Geschichte in einem bescheidenen Milieu.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten liegt die Bewertung klar im oberen Bereich, gestützt auf wenige hundert Stimmen. 71 Jahre nach seinem Erscheinen erreicht der Film damit weiterhin ein Publikum, das ihn positiv beurteilt. Als Liebesdrama bleibt er ein Beispiel dafür, dass eine Geschichte über Selbstzweifel und Zugehörigkeit ohne große Gesten auskommt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Ernest Borgnine als Marty
- Betsy Blair als Clara
- Esther Minciotti als Mrs. Piletti
- Augusta Ciolli als Aunt Catherine
- Joe Mantell als Angie
- Karen Steele als Virginia
- Jerry Paris als Tommy
- James Bell als Mr. Snyder (uncredited)
- John Beradino als Man in Bar (uncredited)
- Charles Cane als Lou (uncredited)
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Verfügbarkeit
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