Mathilde - Eine große Liebe (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Pierre Jeunet |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-10-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 47.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.369 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mathilde und Manech sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Dann trennt der Erste Weltkrieg die Verlobten, und Mathilde erreicht die Nachricht von Manechs Tod. Sie glaubt sie nicht. Stattdessen folgt sie den Augenzeugenberichten, die ihr erzählen, Manech sei zusammen mit vier weiteren Kameraden wegen Selbstverstümmelung zum Tode verurteilt worden; zur Vollstreckung habe man die fünf Gefangenen in das Niemandsland zwischen den Fronten geworfen. Aus diesem Trümmerfeld lebend zu entkommen, scheint ausgeschlossen. Mathilde aber hält daran fest, dass ihr Geliebter lebt — wäre er tot, so sagt sie sich, würde sie es spüren. Also leistet sie Detektivarbeit und geht Spuren nach, die alle anderen um sie herum lieber verdrängen würden.
Entstehungsgeschichte
Für den 2004 erschienenen Film führte Jean-Pierre Jeunet die Regie. Audrey Tautou spielt die Suchende, an ihrer Seite sind Gaspard Ulliel, Dominique Pinon und Chantal Neuwirth zu sehen. Die Altersfreigabe ab 12 Jahren deutet an, dass der Film das Kriegsgeschehen nicht ausspart, es aber auch nicht in den Vordergrund drängt.
Hinter den Kulissen
Drama, Liebesfilm und Kriegsfilm sind hier nicht drei Erzählstränge, sondern eine einzige Bewegung: Die Liebesgeschichte liefert den Antrieb, der Krieg den Hintergrund, und das Drama entsteht aus der Kluft zwischen beidem. Bemerkenswert ist die Erzählform. Die Handlung schreitet nicht chronologisch voran, sondern rekonstruiert Vergangenes über Aussagen Dritter, die einander ergänzen und widersprechen. Damit rückt eine zivile Figur ins Zentrum eines Kriegsstoffs, und die Front erscheint nur so, wie Zeugen sie erinnern. Das Urteil wegen Selbstverstümmelung markiert dabei den Punkt, an dem militärische Ordnung und einzelnes Leben unvereinbar werden.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 aus mehreren tausend Stimmen fällt die Bewertung deutlich zustimmend aus. 22 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Titel für jene Spielart des Kriegsfilms, die nicht die Schlacht schildert, sondern das, was sie in den Zurückgebliebenen anrichtet. Die Beteiligung von mehreren tausend Stimmen bleibt überschaubar, die Zustimmung darin aber einheitlich.
Bilder








Besetzung & Stab
- Audrey Tautou als Mathilde
- Gaspard Ulliel als Manech
- Dominique Pinon als Sylvain
- Chantal Neuwirth als Bénédicte
- André Dussollier als Pierre-Marie Rouvières
- Ticky Holgado als Germain Pire
- Marion Cotillard als Tina Lombardi
- Dominique Bettenfeld als Ange Bassignano
- Jodie Foster als Elodie Gordes
- Jean-Pierre Darroussin als Benjamin Gordes
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Verfügbarkeit
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