Max Manus (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Espen Sandberg |
|---|---|
| Genre | Historie, Kriegsfilm, Action, Krimi |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-12-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (287 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Oslo, 1940: Die deutsche Besatzung hat Norwegen fest im Griff. Max Manus, der zuvor an der finnisch-russischen Front gegen die Rote Armee gekämpft hat, kehrt heim und findet sich nicht mit der Lage ab. Zusammen mit Freunden beginnt er, Flugblätter zu drucken und im Untergrund zu verteilen. Mit der Zeit reicht ihnen der stille Widerstand nicht mehr, sie denken über Anschläge nach – ohne zu ahnen, dass die Gestapo ihnen bereits auf der Spur ist. Als bewaffnete Männer ihn zu Hause erwarten und Sprengstoff unter seinem Bett finden, stürzt sich Max in Panik aus dem zweiten Stock und wird schwer verletzt eingeliefert. Mithilfe der Widerstandsbewegung gelingt ihm die Flucht nach Schottland, wo seine Ausbildung zum Attentäter beginnt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Espen Sandberg bei diesem 2008 entstandenen Film, der auf Basis realer historischer Ereignisse eine Widerstandsgeschichte erzählt. In den Hauptrollen sind Aksel Hennie, Agnes Kittelsen, Nicolai Cleve Broch und Christian Rubeck zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historie, Kriegsfilm, Action und Krimi zeigt, dass hier nicht nur ein dokumentarischer Rückblick auf die Besatzungszeit angestrebt wird, sondern eine spannungsgetriebene Erzählung mit klaren Genreelementen: Verfolgung, Flucht, Ausbildung zum Kämpfer. Die Anlage der Handlung – vom zivilen Flugblattdruck über gescheiterte Sprengstoffpläne bis zur Flucht ins Ausland – folgt einer klassischen Widerstandsdramaturgie, die persönliche Radikalisierung und äußere Bedrohung parallel entwickelt. Dass die Geschichte an der Schwelle zum bewaffneten Kampf endet, deutet auf eine Fortsetzung der Erzählung über diesen Punkt hinaus hin, ohne dass der weitere Ausgang hier vorweggenommen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich für historische Kriegsdramen. Seit der Veröffentlichung 2008 sind mittlerweile mehrere Jahrzehnte des Genres hinzugekommen, in denen Widerstandsgeschichten aus verschiedenen besetzten Ländern erzählt wurden – Max Manus reiht sich mit seinem norwegischen Blickwinkel und der Mischung aus Action und historischem Stoff in dieses Feld ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine besondere Sonderstellung ableiten ließe.
Bilder






Besetzung & Stab
- Aksel Hennie als Max Manus
- Agnes Kittelsen als Ida Nikoline 'Tikken' Lindebrække
- Nicolai Cleve Broch als Gregers Gram
- Christian Rubeck als Kolbein Lauring
- Julia Bache-Wiig als Sykesøster Liv
- Kyrre Haugen Sydness als Jens Christian Hauge
- Eirik Evjen als Sigurd Jacobsen
- Knut Joner als Gunnar Sønsteby
- Jakob Oftebro als Lars Emil Erichsen
- Pål Sverre Hagen als Roy Nilsen
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Verfügbarkeit
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