Mein Freund Harvey (1950)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Henry Koster |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1950-12-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (703 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Elwood P. Dowd, ein Mann mittleren Alters, besteht darauf, dass sein bester Freund ein unsichtbarer, mannshoher Hase namens Harvey ist, den nur er sieht und bei Gelegenheit einige wenige andere. Für seine Familie steht damit fest, dass er nicht bei Verstand ist. Doch möglicherweise ist er klüger, als man denkt. Nachdem seine Schwester versucht, ihn in eine Anstalt einweisen zu lassen, entwickelt sich eine Verwechslungskomödie, in der Elwood und Harvey zu Auslösern dafür werden, dass eine Familie ihre Wunden flickt und an unerwarteten Stellen Romantik aufblüht.
Entstehungsgeschichte
Henry Koster inszenierte den Film aus dem Jahr 1950, im Original läuft er unter dem Titel Harvey. James Stewart spielt Elwood, Josephine Hull, Peggy Dow und Charles Drake stehen für das Umfeld, das an ihm verzweifelt. Die Freigabe ist ab 12 Jahren erteilt. Die vier genannten Namen umreißen zugleich das Personal, an dem sich Elwoods Eigenart bricht: Familie, Nachbarschaft und die Vertreter der Ordnung.
Hinter den Kulissen
Komödie und Fantasy sind hier nicht getrennt zu haben, denn die fantastische Größe bleibt unsichtbar und damit stets in der Schwebe zwischen Einbildung und Wirklichkeit. Den Rahmen bilden ein imaginärer Freund, ein Sanatorium, eine psychiatrische Anstalt und ein Polizist, erzählt wird in Schwarzweiß. Aus dieser Mischung ergibt sich die Bauweise einer Verwechslungskomödie, in der die Institutionen komisch werden, nicht der Sonderling. Dass der Stoff auf ein Theaterstück zurückgeht, erklärt die Konzentration auf Dialog, Auftritte und wenige Schauplätze.
Einordnung & Wirkung
7,7 von 10 sind ein klar zustimmender Wert, wenn auch auf einer Basis von einigen hundert Stimmen. Sechsundsiebzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Vertreter jener Komödien, deren Wirkung weniger vom Tempo als von der Freundlichkeit gegenüber ihrer Hauptfigur abhängt. Der zeitliche Abstand macht dabei sichtbar, wie beharrlich die Erzählung offenlässt, ob Elwood sich irrt oder alle anderen. Aufgelöst wird die Frage nicht, und darin liegt die Pointe der Anlage.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Stewart als Elwood P. Dowd
- Josephine Hull als Veta Louise Simmons
- Peggy Dow als Miss Kelly
- Charles Drake als Dr. Sanderson
- Cecil Kellaway als Dr. Chumley
- Victoria Horne als Myrtle Mae Simmons
- Jesse White als Wilson
- William H. Lynn als Judge Gaffney (as William Lynn)
- Wallace Ford als The Taxi Driver
- Nana Bryant als Mrs. Hazel Chumley
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Verfügbarkeit
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