James Stewart
Werdegang
James „Jimmy“ Maitland Stewart wurde am 20. Mai 1908 in Indiana, Pennsylvania, geboren und starb am 2. Juli 1997 in Beverly Hills. Seinen Durchbruch hatte er Ende der 1930er-Jahre mit den Frank-Capra-Komödien „Lebenskünstler“ und „Mr. Smith geht nach Washington“. Häufig spielte er den leicht unsicheren, bodenständigen und idealistischen „Durchschnitts-Amerikaner“, etwa als George Bailey in „Ist das Leben nicht schön?“. Ab den 1950er-Jahren übernahm er zunehmend Charakterrollen mit dunkleren Facetten, unter anderem in Western von Anthony Mann und John Ford. Mit Alfred Hitchcock entstanden mehrere gemeinsame Filme, darunter „Cocktail für eine Leiche“, „Der Mann, der zuviel wußte“, „Das Fenster zum Hof“ und „Vertigo – Aus dem Reich der Toten“. 1941 erhielt er den Oscar als bester Hauptdarsteller für „Die Nacht vor der Hochzeit“, 1985 einen Ehrenoscar; weitere Auszeichnungen kamen hinzu.
Filmografie bei uns
Im Katalog stehen 24 Titel mit James Stewart als Schauspieler, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie reichen von 1936 bis 1976, decken also vierzig Jahre ab – vom achtundzwanzigsten bis zum achtundsechzigsten Lebensjahr. Das Genrespektrum ist breit und umfasst zwölf Kategorien, darunter Thriller, Mystery, Drama, Western, Komödie, Krimi und Kriegsfilm, was auf eine vielseitige Rollenwahl über die Jahrzehnte hinweg schließen lässt. Darunter finden sich sowohl die frühen Capra-Komödien als auch die späteren Hitchcock-Zusammenarbeiten und Western.
Einordnung
Die 24 Titel erreichen bei uns einen Durchschnittswert von 7,5 von 10, mit einer Spanne von 6,9 bis 8,3. Die höchsten Bewertungen entfallen auf „Das Fenster zum Hof“ mit 8,3 und „Ist das Leben nicht schön?“ mit 8,3, gefolgt von „Vertigo – Aus dem Reich der Toten“ mit 8,1. Die insgesamt durchweg im mittleren bis oberen Bereich liegenden Werte zeigen eine konstant positive Aufnahme über die vierzig Jahre der erfassten Filmografie hinweg, vom ältesten Titel „Nach dem dünnen Mann“ (1936) bis zum jüngsten, „Der letzte Scharfschütze“ (1976).
Filmografie