Mein Onkel der Gangster (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Georges Lautner |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-11-27 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (574 Stimmen) |
Worum es geht
Fernand Naudin ist ein Gangster im fortgeschrittenen Alter, der nur noch eines will: einen ruhigen Lebensabend. Dann erreicht ihn eine Nachricht, die alles durcheinanderbringt. Ein alter Freund, einst als Gangsterboss unter dem Namen „der Mexikaner“ bekannt, hat ihm sein Vermögen hinterlassen. Fernand steht dem plötzlichen Reichtum zwiespältig gegenüber, und die Verblüffung wächst, als er begreift, dass zum Nachlass auch Patricia gehört, die Tochter seines Wohltäters. Die junge Frau ist durch und durch modern, ihr Freund in Fernands Augen schlicht widerwärtig, und beide muss er nun ertragen. Gleichzeitig melden sich die schießwütigen ehemaligen Handlanger des Mexikaners, die entschlossen sind, eigene Ansprüche auf das Erbe geltend zu machen. Aus dem erhofften Ruhestand wird ein Spagat zwischen Familienpflichten und alten Bekannten mit Waffen.
Entstehungsgeschichte
Georges Lautner inszenierte diese Mischung aus Komödie und Krimi, die 1963 herauskam; in der englischsprachigen Fassung trägt sie den Titel „Crooks in Clover“. Die Besetzung führen Lino Ventura, Bernard Blier, Francis Blanche und Claude Rich an.
Hinter den Kulissen
Den Rahmen bilden Paris und Frankreich als Schauplatz, eine Bombe, Prostituierte, Alkohol und eine Romanverfilmung als Ursprung des Stoffs. Auffällig ist das Stichwort Umgangssprache, das darauf hindeutet, dass die Dialoge und ihr Tonfall eine tragende Rolle spielen. Die Genrekombination aus Komödie und Krimi passt zur Anlage der Geschichte: Ein Erbe, das Gangster anzieht, liefert die Spannung, während der zwangsverpflichtete Ziehvater einer modernen jungen Frau die komischen Reibungen erzeugt. Dass der Held alt werden und aufhören will, gibt dem Ganzen einen Grundton von Verspätung, aus dem sich sowohl Witz als auch Bedrohung ziehen lassen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung deutlich positiv aus, auch wenn die Basis dafür bei wenigen hundert Stimmen liegt und somit schmal bleibt. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1963 und heute liegen 63 Jahre; dass ein so alter Titel weiterhin bewertet wird, spricht für eine anhaltende Sichtbarkeit. Innerhalb der Krimikomödie steht der Film für die Variante, in der Gangsterrituale und bürgerliche Anstandsregeln aufeinanderprallen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lino Ventura als Fernand Naudin
- Bernard Blier als Raoul Volfoni
- Francis Blanche als Maître Folace
- Claude Rich als Antoine Delafoy
- Pierre Bertin als Adolphe Amédée Delafoy
- Jean Lefebvre als Paul Volfoni
- Sabine Sinjen als Patricia, la fille de Louis "le Mexicain"
- Robert Dalban als Jean, le majordome
- Horst Frank als Théo
- Venantino Venantini als Pascal
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Verfügbarkeit
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