Meine Schwester - Ihr erstes Mal (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Catherine Breillat |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-03-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 766.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (262 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anaïs, dreizehn Jahre alt, und ihre zwei Jahre ältere Schwester Elena verbringen mit den Eltern einen Sommer am Meer. In einem Café lernen sie den italienischen Jurastudenten Fernando kennen, der sich sofort auf ein Flirtspiel mit Elena einlässt. Trotz Bedenken wegen ihres Alters lässt er sich von der Aussicht auf eine Ferienaffäre leiten und verabredet sich nachts mit Elena – ausgerechnet im gemeinsamen Zimmer der Schwestern. Anaïs wird zur stillen, verstörten Zeugin dessen, was sich zwischen den beiden abspielt. Die Geschichte bleibt eng an der Perspektive der jüngeren Schwester, deren Blick auf Begehren, Eifersucht und Ausgeliefertsein den eigentlichen Kern des Films bildet.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2001 unter der Regie von Catherine Breillat und ist im Original als "Fat Girl" bekannt. Zu sehen sind Anaïs Reboux als Anaïs, Roxane Mesquida als Elena, Libero De Rienzo als Fernando sowie Arsinée Khanjian. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Drama angelegt, verzichtet die Erzählung auf schnelle Handlungswechsel und konzentriert sich stattdessen auf wenige Schauplätze und einen begrenzten Zeitraum – einen Sommerurlaub, der zum Schauplatz eines Machtgefälles zwischen den Figuren wird. Dass die Geschichte konsequent aus der Sicht der jüngeren, weniger begehrten Schwester erzählt wird, verschiebt den Fokus weg von der romantischen Affäre hin zu deren Beobachtung und den Gefühlen, die dieses Zusehen auslöst. Die Konstellation aus zwei ungleichen Schwestern und einem älteren Mann, der bewusst Zweifel beiseiteschiebt, legt von Anfang an eine unbehagliche Schieflage an, die die Handlung trägt, ohne dass es lauter Ereignisse bedürfte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, was für ein Drama mit einem so unbequemen Thema nicht ungewöhnlich ist – Zustimmung und Ablehnung dürften hier nah beieinanderliegen. Seit dem Erscheinen 2001 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, in denen der Film seinen Platz als kompromissloses Beispiel eines Coming-of-Age-Dramas behalten hat, das Nähe und Verletzlichkeit ohne Beschönigung zeigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anaïs Reboux als Anaïs Pingot
- Roxane Mesquida als Elena Pingot
- Libero De Rienzo als Fernando
- Arsinée Khanjian als Mother
- Romain Goupil als Francois
- Laura Betti als Fernando's Mother
- Albert Goldberg als Killer
- Odette Barrière als Friend at Residence
- Ann Matthijsse als Friend at Residence
- Pierre Renverseau als Friend at Residence
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Verfügbarkeit
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