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Laura Betti

Laura Betti

Schauspieler · geboren 1927-05-01

Werdegang

Laura Betti, geboren am 1. Mai 1927 als Laura Trombetti in Casalecchio di Reno bei Bologna, begann ihre künstlerische Laufbahn als Jazzsängerin, bevor sie nach Rom zog. Ihr Filmdebüt gab sie 1960 in Federico Fellinis „La Dolce Vita". Ab 1963 verband sie eine enge Freundschaft mit dem Dichter und Regisseur Pier Paolo Pasolini, unter dessen Regie sie in sieben Filmen auftrat, darunter „La ricotta", „Teorema" und „Die Canterbury Tales". Für „Teorema" erhielt sie die Coppa Volpi als beste Darstellerin. Auch mit Bernardo Bertolucci arbeitete sie mehrfach zusammen, etwa in „1900". Neben der Schauspielerei widmete sie sich Literatur und Politik und drehte 2001 einen Dokumentarfilm über Pasolini. Sie starb am 31. Juli 2004.

Filmografie bei uns

Im Katalog sind zwei Spielfilme mit Laura Betti als Schauspielerin verzeichnet: „Red Wedding Night" (1970) und „Pasolinis tolldreiste Geschichten" (1972). Die beiden Titel liegen nur zwei Jahre auseinander und decken mit Horror, Thriller, Komödie, Historie und Drama ein breites Genrespektrum ab. Beide Werke fallen in die frühen 1970er Jahre, eine Phase, die auch nach den Angaben zu ihrem Werdegang zu ihrer aktiven Schaffenszeit mit Pasolini und Bertolucci zählte.

Einordnung

Die beiden bei uns geführten Titel liegen 43 beziehungsweise 45 Jahre nach ihrem Geburtsjahr und stammen aus einem eng begrenzten Zeitraum von nur zwei Jahren. Unsere Bewertungen fallen mit 6,4 und 6,1 von 10 auf ähnlichem Niveau aus, im Schnitt ergibt sich ein Wert von 6,3 von 10. Beide Titel sind Spielfilme, Serien sind nicht Teil ihrer Filmografie bei uns.

Filmografie

Red Wedding Night
Red Wedding Night
1970
Pasolinis tolldreiste Geschichten
Pasolinis tolldreiste Geschichten
1972