Midsommar (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ari Aster |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 148 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-07-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 48.498.408 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (8.432 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dani verliert innerhalb einer Nacht ihre gesamte Familie. Ihr Freund Christian wollte sich gerade trennen und bleibt nun aus Pflichtgefühl — und nimmt sie mit auf eine Reise nach Schweden, die er ohne sie geplant hatte.
Die Gruppe fährt zu einer abgelegenen Gemeinde in Hälsingland, die alle neunzig Jahre ein neuntägiges Mittsommerfest begeht. Es ist hell, es gibt Blumen, weiße Kleidung und gemeinsames Essen. Nach und nach zeigt sich, wonach die Bräuche verlangen, und der Film wird zu etwas anderem als einem Horrorfilm: zu der Geschichte einer Frau, die zum ersten Mal seit Wochen jemanden findet, der mit ihr weint.
Entstehungsgeschichte
Nach "Hereditary" traten schwedische Produzenten mit dem Wunsch nach einem Slasherfilm in Schweden an Ari Aster heran. Er lehnte das zunächst ab.
Was er stattdessen schrieb, speiste sich aus einer eigenen Trennung. Aster hat den Film als Trennungsfilm im Gewand des Folk-Horrors beschrieben — die Gemeinschaft ist dabei kein Gegner, sondern das Angebot, das Danis Beziehung ihr nicht macht.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von Juli bis Oktober 2018 überwiegend bei Budapest, nicht in Schweden — aus Kostengründen und weil schwedische Tarifregeln die tägliche Drehzeit begrenzen.
Das Dorf wurde vollständig gebaut. Seine Wände sind mit Malereien versehen, die den weiteren Verlauf des Films vorwegnehmen: Wer sie beim ersten Sehen betrachtet, kennt das Ende. Auffälligstes Merkmal ist das durchgehende Tageslicht — es gibt in diesem Film praktisch keine Nacht und keinen Schatten, in dem sich etwas verbergen könnte.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 49 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von neun Millionen, und erhielt rund dreiundachtzig Prozent zustimmende Besprechungen. Florence Pughs Darstellung wurde durchgehend hervorgehoben und gilt als ihr Durchbruch.
Später erschien eine 171-minütige Fassung, die die Beziehung der beiden Hauptfiguren deutlich ausführlicher zeigt. Die "New York Times" nahm den Film in ihre Liste der hundert besten Filme des Jahrhunderts auf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Florence Pugh als Dani
- Jack Reynor als Christian
- William Jackson Harper als Josh
- Will Poulter als Mark
- Vilhelm Blomgren als Pelle
- Isabelle Grill als Maja
- Gunnel Fred als Siv
- Ellora Torchia als Connie
- Archie Madekwe als Simon
- Henrik Norlén als Ulf
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Verfügbarkeit
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