Milk (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gus Van Sant |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-11-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 54.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (2.493 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mit vierzig Jahren zieht Harvey Milk die Konsequenz aus einem Leben, in dem er vor sich selbst davongelaufen ist: Er bekennt sich offen zu seiner Homosexualität und geht mit Scott Smith nach Kalifornien. Dort eröffnet er ein Geschäft, das binnen kurzer Zeit zum Treffpunkt der Homosexuellen des Viertels wird und ihn selbst zu deren Sprecher macht. Um ihre Rechte zu verteidigen, legt er sich mit Unternehmern, Gewerkschaften und Politikern an; sein Mut bringt andere dazu, ihm nachzufolgen. Im Privaten läuft eine zweite Geschichte, die dazu nicht passt: eine zerstörerische Beziehung zu Jack Lira, einem labilen jungen Mann, der sich an ihn klammert, um zu überleben. Milk ist der erste offen homosexuelle Mann, der in den Vereinigten Staaten in ein öffentliches Amt gewählt wird, und wird ein Jahr darauf ermordet.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den Film Gus Van Sant, herausgekommen ist er 2008. Die Besetzung führt Sean Penn an, dazu treten Emile Hirsch, Josh Brolin und Diego Luna. Freigegeben ist die Arbeit ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Historie und Drama beschreibt die Bauweise genau: Erzählt wird ein dokumentierter Lebenslauf, aber über die Nähe zu einer Person statt über eine Kette von Ereignissen. Dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht, markiert die Bindung an ein reales Leben und damit die Zurückhaltung, zu der ein solcher Stoff verpflichtet. Auffällig ist die Doppelführung: der öffentliche Strang, in dem Milk Mehrheiten sucht und Gegner benennt, und der private, in dem eine Bindung ihn aufzehrt. Weil beide im selben Zeitraum liegen, entsteht kein Bild vom starken Politiker mit privatem Anhang, sondern eines von zwei gleichzeitigen Belastungen.
Einordnung & Wirkung
Aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen ergibt sich eine Durchschnittsbewertung von 7,2 von 10. Das ist ein solides Urteil auf einer Grundlage, die breit genug ist, um nicht von einzelnen Ausschlägen zu leben. 18 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film als Beispiel dafür, wie ein Historiendrama eine politische Biografie ohne Denkmalbau erzählen kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sean Penn als Harvey Milk
- Emile Hirsch als Cleve Jones
- Josh Brolin als Dan White
- Diego Luna als Jack Lira
- James Franco als Scott Smith
- Alison Pill als Anne Kronenberg
- Victor Garber als Mayor Moscone
- Denis O'Hare als John Briggs
- Joseph Cross als Dick Pabich
- Stephen Spinella als Rick Stokes
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Verfügbarkeit
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