Mishima - Ein Leben in vier Kapiteln (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Schrader |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-09-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 502.758 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (369 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film ist ein biografisches Porträt des japanischen Schriftstellers Yukio Mishima. Er geht der inneren Unruhe und den Widersprüchen eines Mannes nach, der eine unerreichbare Harmonie zwischen sich selbst, der Kunst und der Gesellschaft suchte.
Im Zentrum steht der Tag, an dem Mishima die Welt erschütterte: Am 25. November 1970 beging er im Hauptquartier der Armee öffentlich Seppuku, den rituellen Suizid. Von diesem Tag aus blickt die Erzählung in Rückblenden auf sein Leben zurück. Sie erzählt von seiner Kindheit, seinen Anfängen als Schriftsteller und dem späteren beruflichen Erfolg, von seiner Wandlung zum Medienstar, seiner Besessenheit von körperlicher Schönheit und seinen zwiespältigen sexuellen Neigungen. Auch die Gründung der „Schildgesellschaft“ gehört zu den Stationen, die der Film beleuchtet.
Entstehungsgeschichte
Paul Schrader führte Regie bei diesem Drama aus dem Jahr 1985. Zur Besetzung gehören 緒形拳, 沢田研二, 十代目 坂東三津五郎 und 永島敏行. Die japanischen Namen der Besetzung unterstreichen, dass der Film seinen Stoff in dessen eigenem kulturellen Umfeld erzählt.
Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben, was dem ernsten Thema entspricht.
Hinter den Kulissen
Der Film ist als reines Drama angelegt. Seine zentralen Motive sind Suizid, Identität, Patriotismus, Nationalismus und ein Staatsstreich, dazu die Figur eines Autors. Diese Themen greifen ineinander: Die Suche nach einer eigenen Identität verbindet sich bei der Hauptfigur mit einer politischen Haltung, die im gewaltsamen Ende gipfelt.
Der Untertitel „Ein Leben in vier Kapiteln“ benennt die Form. Statt einer geradlinigen Biografie gliedert sich die Erzählung in Abschnitte, und die Rückblenden brechen die zeitliche Abfolge auf. So entsteht kein bloßer Lebenslauf, sondern eine Annäherung an einen Menschen, dessen Kunst und Leben kaum voneinander zu trennen sind. Bei einem Stoff, der von einem realen Suizid handelt, verlangt diese Form einen nüchternen, ernsthaften Zugang.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 Punkten erzielt der Film eine hohe Bewertung. Einige hundert Stimmen stehen dahinter, eine schmale, aber deutlich anerkennende Basis.
Einundvierzig Jahre nach dem Erscheinen gehört der Titel zu den Künstlerporträts, die eine Biografie nicht nacherzählen, sondern in ihre Widersprüche hinein zerlegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ken Ogata als Yukio Mishima
- Kenji Sawada als Osamu
- Bandō Mitsugorō X als Mizoguchi
- Toshiyuki Nagashima als Isao
- Masayuki Shionoya als Morita
- Hiroshi Mikami als Cadet #1
- Junya Fukuda als Cadet #2
- Yuu Tokui als Cadet #3
- Junkichi Orimoto als General Mashita
- Naoko Ohtani als Mother
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Verfügbarkeit
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