Mission to Mars (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian De Palma |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Abenteuer, Mystery |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-03-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 90.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 110.983.407 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (1.647 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2020 landen vier Astronauten unter Luke Graham auf dem Mars. In der Region Cydonia finden sie einen metallischen Berg — und einen Wirbelsturm, der nicht natürlich sein kann. Drei von ihnen kommen um.
Lukes Hilferuf erreicht die Erde. Eine Rettungsmission bricht auf: Commander Woody Blake, seine Frau Terri, der Kopilot Jim McConnell und der Techniker Phil Ohlmyer. Ein Unfall im All lichtet auch ihre Reihen, bevor sie ankommen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Brian De Palma. Das Drehbuch schrieben Jim Thomas, John Thomas und Graham Yost, produziert wurde der Film von Tom Jacobson.
Gary Sinise spielt Jim McConnell, Tim Robbins den Woodrow „Woody" Blake, Don Cheadle den Luke Graham, Connie Nielsen die Terri Fisher, Jerry O'Connell den Phil Ohlmyer, Peter Outerbridge den Sergei Kirov, Kavan Smith den Nicholas Willis, Jill Teed die Reneé Coté, Elise Neal die Debra Graham, Kim Delaney die Maggie McConnell und Armin Mueller-Stahl den Ramier Beck.
Die Musik stammt von Ennio Morricone, die Kamera von Stephen H. Burum, den Schnitt besorgte Paul Hirsch.
Gedreht wurde in Jordanien, in Ontario und in den Mels-Filmstudios. Der Film dauert 114 Minuten, das Budget betrug 90 Millionen Dollar; der deutsche Kinostart war der 11. Mai 2000.
Hinter den Kulissen
Der Film wechselt in der Mitte das Genre. Was als Katastrophenerzählung beginnt — eine Mission verunglückt, eine zweite bricht auf —, wird zur Begegnung mit einer außerirdischen Hinterlassenschaft.
Die Wahl von Cydonia als Schauplatz ist dabei kein Zufall. Der Film siedelt sein Gesichtsmonument in einer Marsregion an, um die es seit Langem Spekulationen gibt — und nimmt diese Spekulation beim Wort.
Die Besetzung ist ungewöhnlich hochkarätig für einen Science-Fiction-Film dieser Machart. Gary Sinise, Tim Robbins, Don Cheadle und Armin Mueller-Stahl in einem Ensemble, das über weite Strecken in Raumanzügen agiert.
Ennio Morricone als Komponist ist der zweite Sonderfall — ein Name, den man in diesem Genre selten findet.
Einordnung & Wirkung
Bei 90 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film über 100 Millionen ein.
Die Kritik war ablehnend. Das Lexikon des internationalen Films bemängelte das derivative und wenig fesselnde Drehbuch. TV Spielfilm nannte ihn einen dramaturgischen Irrläufer ins All, der Elemente aus „2001: Odyssee im Weltraum" geplündert habe. Jeffrey Westhoff sprach von „2001 für Dummys".
Alle drei Urteile machen dieselbe Rechnung auf: Der Film greift nach einem Vorbild, das er nicht erreicht. Der Vergleich mit Kubrick liegt bei einem Film über eine außerirdische Hinterlassenschaft und den Ursprung des Menschen nahe — und er fällt zwangsläufig zuungunsten des Neueren aus.
Dass der Film trotzdem sein Budget übertraf, zeigt, dass die Erwartung an einen De-Palma-Weltraumfilm mit dieser Besetzung ausreichte, um ein Publikum zu bewegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gary Sinise als Jim McConnell
- Tim Robbins als Woody Blake
- Don Cheadle als Luke Graham
- Connie Nielsen als Terri Fisher
- Jerry O'Connell als Phil Ohlmyer
- Peter Outerbridge als Sergei Kirov
- Kavan Smith als Nicholas Willis
- Jill Teed als Renée Coté
- Elise Neal als Debra Graham
- Marilyn Norry als NASA Wive
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Verfügbarkeit
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