Mit Siebzehn (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | André Téchiné |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-02-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (389 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Tal in den Pyrenäen arbeitet Dr. Marianne Delille als Landärztin. Eines Tages wird sie auf einen abgelegenen Berghof gerufen, um die dort lebende Bäuerin zu untersuchen. Dabei lernt sie Thomas Chardoul kennen, den Adoptivsohn der Kranken, einen jungen Mann mit halbafrikanischen Wurzeln, dessen ruhige Tatkraft sie sofort beeindruckt.
Als die Mutter von Thomas ins Krankenhaus muss, bietet Marianne ihm an, bei ihr und ihrem ehrgeizigen Sohn Damien in der Stadt zu wohnen, um in der Nähe der Mutter zu sein. Was sie nicht weiß: Die beiden Jungen können einander nicht ausstehen und gehen in der Schule beim kleinsten Anlass aufeinander los. Als Marianne die Raufereien schließlich entdeckt, kann keiner der beiden erklären, woher diese seltsame Feindschaft eigentlich kommt.
Entstehungsgeschichte
André Téchiné führte Regie bei dem Drama, das 2016 erschien und dessen englischer Titel „Being 17“ lautet. Sandrine Kiberlain spielt die Ärztin Marianne, Kacey Mottet Klein ihren Sohn Damien und Corentin Fila den jungen Thomas. Alexis Loret ergänzt das Ensemble. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf Genreeinschübe und konzentriert sich ganz auf seine Figuren. Die Konstellation ist dabei aufschlussreich: Zwei junge Männer, die unter einem Dach leben müssen, obwohl sie sich scheinbar grundlos bekämpfen, und dazwischen eine Mutter, die von der Spannung zunächst nichts ahnt.
Gerade die offene Frage nach dem Ursprung der Feindschaft trägt die Erzählung. Wenn weder Damien noch Thomas sagen können, was sie gegeneinander aufbringt, liegt der Kern des Konflikts offenbar tiefer als in einem äußeren Anlass. Der Titel „Mit Siebzehn“ rückt das Alter der beiden in den Vordergrund und verweist auf eine Lebensphase, in der Gefühle oft schwer zu benennen sind. Auch der Gegensatz von Berghof und Stadt, von bäuerlichem Leben und ärztlichem Haushalt, prägt die Begegnung der beiden jungen Männer.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 zeigt eine deutlich positive Resonanz. Getragen wird sie von einer Basis im mittleren dreistelligen Bereich. Das Erscheinen liegt 10 Jahre zurück.
Im Genre des Coming-of-Age-Dramas setzt der Film auf eine leise, genau beobachtete Annäherung an zwei junge Menschen, deren Konflikt mehr verbirgt, als er zeigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sandrine Kiberlain als Dr. Marianne Delille
- Kacey Mottet Klein als Damien Delille
- Corentin Fila als Thomas Chardoul
- Alexis Loret als Nathan Delille
- Jean Fornerod als Jacques Chardoul
- Mama Prassinos als Christine Chardoul
- Jean Corso als Paulo
- Rémi Garcia als Le proviseur
- Maïté Arraiza als La prof de français
- Françoise Gaillard als La prof de maths
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Verfügbarkeit
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