Mondo Cannibale (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Umberto Lenzi |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Horror |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-08-08 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (103 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der englische Fotograf John Bradley ist im Grenzgebiet zwischen Thailand und Burma unterwegs und lässt sich mit seinem Führer flussaufwärts treiben, immer tiefer in eine Gegend, die selbst dem Ortskundigen zunehmend unheimlich wird. Die Fahrt endet in einer Katastrophe: Der Begleiter wird tot im Wasser gefunden, Bradley selbst gerät in ein Fangnetz eines Stammes von Ureinwohnern. Weil er im Taucheranzug samt Flossen unterwegs war, halten ihn die Einheimischen zunächst für eine Art Fischwesen und zwingen ihn zur Sklavenarbeit. Erst nach und nach entsteht so etwas wie Vertrauen zwischen dem Fremden und seinen Gefangennehmern. Doch der Dschungel birgt weitere Stämme, die weit weniger friedlich gesinnt sind.
Entstehungsgeschichte
„Mondo Cannibale“, im Original „Man from Deep River“, stammt aus dem Jahr 1972 und wurde von Umberto Lenzi inszeniert. In den Hauptrollen sind Ivan Rassimov, Me Me Lai, Prasitsak Singhara und Sulallewan Suxantat zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer und Horror zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein Zivilisationsmensch gerät in eine fremde, archaisch gezeichnete Welt, deren Regeln er erst lernen muss, während die erzählerische Spannung aus dem Gegensatz zwischen vermeintlich „primitivem“ Naturvolk und westlichem Eindringling gezogen wird. Dass es neben dem Stamm, der Bradley gefangen nimmt, weitere, deutlich gewaltbereitere Gruppen im Dschungel gibt, deutet auf eine Eskalationsstruktur hin, in der die Bedrohung von außen immer weiter zunimmt. Die Rollenverteilung der Besetzung mit thailändischen und westlichen Darstellern spiegelt diese Konfrontation zweier Welten unmittelbar wider.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Schnitt von 5,6 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit der Entstehung 1972 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film in eine frühe Phase des Abenteuer-Horror-Genres mit exotischen Schauplätzen einordnet. Die Bewertungsbasis bleibt schmal, sodass der Durchschnittswert nur bedingt Aussagekraft besitzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ivan Rassimov als John Bradley
- Me Me Lai als Marayå
- Prasitsak Singhara als Taima
- Sulallewan Suxantat als Karen
- Ong Ard als Lahuna
- Prapas Chindang als Chuan
- Pipop Pupinyo als Mihuan
- Tuan Tevan als Tuan
- Song Suanhud als Witch Doctor
- Pairach Thaipradit als Thai
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Verfügbarkeit
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