Ghosthouse (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Umberto Lenzi |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (113 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eines Abends wird die katholische Familie Baker auf grausame Weise in ihrem Haus ausgelöscht. Zwanzig Jahre später fängt ein Funkamateur über sein CB-Radio eine rätselhafte Nachricht auf. Neugierig verfolgt er deren Ursprung und stößt dabei auf einen anderen Funker, der sich im alten, seit der Tragödie verlassenen Haus der Bakers einquartiert hat. Merkwürdig nur: Das Gerät, von dem die Nachricht ausgegangen sein soll, ist gar nicht angeschlossen. Die Spur führt zurück zur toten Tochter der Familie und ihrer Clownspuppe, die im Haus zurückgeblieben ist.
Entstehungsgeschichte
„Ghosthouse“ entstand 1988 unter der Regie von Umberto Lenzi. Zu sehen sind Lara Wendel, Greg Rhodes, Mary Sellers und Ron Houck. Der Film ist als Horrorfilm eingeordnet und in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Grundkonstellation verbindet zwei klassische Versatzhaken des Horrorgenres: das verwunschene Haus mit einer blutigen Vorgeschichte und das Motiv der belebten, unheimlichen Kinderpuppe. Dass die Handlung erst über ein Funksignal ins Rollen kommt, das technisch gar nicht existieren kann, setzt von Beginn an auf eine unerklärliche, übernatürliche Störung im Alltäglichen statt auf eine rational auflösbare Bedrohung. Die zeitliche Distanz von zwanzig Jahren zwischen dem Mord an der Familie und der eigentlichen Handlung schafft zudem eine klassische Struktur des Spukhausfilms: eine alte Tat, die im verlassenen Gebäude fortwirkt und von Außenstehenden erst spät entdeckt wird. Die Konzentration auf eine kleine Besetzung deutet auf eine Kammerspiel-artige Anlage hin, in der das Haus selbst zur zentralen bedrohlichen Instanz wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,1 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Ghosthouse“ im unteren Mittelfeld des Genres, ohne dass sich aus den wenigen Bewertungen ein klares Meinungsbild ableiten ließe. Seit dem Erscheinen des Films sind mittlerweile 37 Jahre vergangen, was ihn in eine Phase des Horrorkinos der späten 1980er Jahre einordnet, in der Spukhausgeschichten mit übernatürlichen Elementen und unheimlichen Objekten wie besessenen Puppen zum festen Repertoire des Genres gehörten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lara Wendel als Martha
- Greg Rhodes als Paul Rogers
- Wanja Mary Sellers als Susan
- Ron Houck als Mark
- Martin Jay als Jim
- Kate Silver als Tina
- Donald O'Brien als Valkos
- Robert Champagne als Mortician
- Kristen Fougerousse als Henriett
- Willy M. Moon als Pepe
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Verfügbarkeit
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