Mordlust - Some guy who kills people (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jack Perez |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller, Komödie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-04-14 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (118 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ken Boyd kehrt nach einem überstandenen Suizidversuch in seine Heimatstadt Green Oaks zurück und zieht wieder bei seiner Mutter Ruth ein, die ihm das Leben mit ständigen Sticheleien schwer macht. Zeichnungen, in denen er eigene Comicfiguren erschafft, sind sein einziges Ventil. Über seinen Freund Irv bekommt er einen Job als Maskottchen in einem Eisladen, doch der triste Alltag reicht nicht aus, um die alten Wunden zu verdrängen. Schulzeit-Mobbing, körperliche Misshandlungen und eine Tochter, die er nie kennengelernt hat, holen ihn ein. Ken fasst den Entschluss, sich an denen zu rächen, die für seine Lage verantwortlich sind – wie weit er dabei geht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2011 und entstand unter der Regie von Jack Perez. In den Hauptrollen sind Kevin Corrigan, Barry Bostwick, Karen Black und Leo Fitzpatrick zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Thriller und Komödie deutet an, dass die Geschichte um Traumata, Mobbing und Rache nicht rein ernst erzählt wird, sondern mit schwarzhumorigen Brechungen arbeitet. Die Anlage der Handlung – ein gescheiterter Suizid, eine dominante Mutter, ein Job als kostümiertes Maskottchen – setzt auf Figuren am Rand der Gesellschaft, deren Frustration sich in comichafter Fantasie und schließlich in Gewalt entlädt. Dass Ken selbst Comics zeichnet, spiegelt sich in der Machart wider: Rache wird hier offenbar auch als Ausdruck einer inneren, gezeichneten Welt inszeniert, nicht nur als reale Tat. Die hohe Altersfreigabe passt zu dieser Mischung aus persönlichem Drama und blutiger Konsequenz.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an dieser überschaubaren Resonanz viel geändert hätte. Innerhalb der Schnittmenge aus Horror, Thriller und Komödie zählt er zu jenen Titeln, die auf eine kleinere, aber interessierte Zuschauerschaft treffen und sich eher als Nischenwerk denn als breit rezipierter Genrebeitrag positionieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kevin Corrigan als Ken Boyd
- Barry Bostwick als Sheriff Walt Fuller
- Karen Black als Ruth Boyd
- Leo Fitzpatrick als Irv
- Ariel Gade als Amy Wheeler
- Eric Price als Deputy Ernie Dobkins
- Lucy Davis als Stephanie
- Lou Beatty Jr. als Al Fooger
- Janie Haddad Tompkins als Janet Wheeler
- Ahmed Best als Mayor Mawell
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Verfügbarkeit
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