Mütter und Töchter (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rodrigo García |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-11-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (167 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Los Angeles, drei Frauen, deren Leben sich um dasselbe Thema drehen: Mutterschaft, ihr Verlust und ihre Sehnsucht danach. Karen arbeitet als Physiotherapeutin und trägt seit ihrer Jugend die Erinnerung an ein Kind mit sich, das sie als Vierzehnjährige nach einer ungewollten Schwangerschaft zur Adoption freigeben musste. Elizabeth hat sich als Anwältin ein Leben aus Kontrolle und Erfolg aufgebaut, in dem für Gefühle wenig Platz bleibt – Arbeit und eine Affäre mit ihrem Chef Paul halten die eigene Vergangenheit auf Distanz. Lucy wiederum wünscht sich ein Kind, das sie mit ihrem Mann nicht bekommen kann, und steht kurz vor einer Adoption, die von der schwangeren leiblichen Mutter immer wieder infrage gestellt wird. Drei Erzählstränge, die sich unabhängig voneinander entfalten und doch, wie sich zeigt, enger miteinander verwoben sind, als es zunächst scheint.
Entstehungsgeschichte
„Mütter und Töchter“ entstand 2009 unter der Regie von Rodrigo García. In den Hauptrollen sind Naomi Watts, Annette Bening, Kerry Washington und Jimmy Smits zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich hier weniger als romantische Erzählung denn als Studie über emotionale Bindungen, die durch Verlust, Kontrolle und Verlangen geprägt sind. Die drei parallel geführten Frauenschicksale deuten auf eine Erzählstruktur hin, die auf Verknüpfung statt auf einen einzigen linearen Handlungsstrang setzt. Dass alle drei Geschichten um Adoption kreisen, verleiht dem Film eine thematische Klammer, die die einzelnen Figuren über Generationen und Lebensentwürfe hinweg verbindet, ohne dass ihre Wege sich zu Beginn offensichtlich kreuzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Veröffentlichung 2009 sind mittlerweile deutlich mehr als ein Jahrzehnt vergangen, was den Film heute eher als leises Beziehungsdrama denn als aktuellen Kinotitel erscheinen lässt. Innerhalb des Genres reiht er sich in eine Tradition mehrsträngiger Ensemblefilme ein, die familiäre Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten, ohne auf große dramatische Zuspitzungen zu setzen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Naomi Watts als Elizabeth
- Annette Bening als Karen
- Kerry Washington als Lucy
- Jimmy Smits als Paco
- Samuel L. Jackson als Paul
- S. Epatha Merkerson als Ada
- Cherry Jones als Sister Joanne
- Elpidia Carrillo als Sofia
- Shareeka Epps als Ray
- Alexandria M. Salling als Karen (age 14)
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Verfügbarkeit
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