Albert Nobbs (2011)
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| Regie | Rodrigo García |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-12-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.634.828 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (534 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Irland im 19. Jahrhundert. Albert Nobbs arbeitet als Butler im Nobelhotel der sparsamen Mrs. Baker – introvertiert, penibel, höchst zuverlässig. Als die Hotelbesitzerin den Maler Hubert Page in Nobbs' Dachkammer einquartiert, ist das für Albert ein Schrecken. Denn Albert hat ein Geheimnis: Seit sie als vierzehnjährige Waise missbraucht wurde, lebt sie in Männerkleidern und hat sich als Diener eine Existenz aufgebaut, die niemand hinterfragt.
Diese Schattenexistenz fliegt auf, ausgerechnet wegen eines Flohs, der sich in ihr Korsett verirrt hat. Kurz darauf gibt sich auch Page als Frau zu erkennen.
Entstehungsgeschichte
Rodrigo García hat den Film inszeniert; er erschien 2011 und liegt damit fünfzehn Jahre zurück. Glenn Close, Mia Wasikowska, Aaron Taylor-Johnson und Janet McTeer bilden die Besetzung. Die Altersfreigabe ab 6 Jahren fällt bei einem Stoff auf, in dem Missbrauch eine Rolle spielt – sie deutet darauf hin, dass der Film dieses Thema als Hintergrund führt und nicht ausstellt.
Hinter den Kulissen
Drama, und nur Drama: Ein zweites Genre kommt nicht hinzu. Das passt zu einer Geschichte, die von Verstellung und ihrem Preis handelt. Die Anlage arbeitet mit einer Spiegelung – zwei Frauen, die als Männer leben, treffen in derselben Kammer aufeinander, und die eine erfährt vom Geheimnis der anderen durch einen Zufall. Der Floh als Auslöser ist dabei bezeichnend: Nicht ein großer Konflikt, sondern eine Kleinigkeit bringt die jahrelange Tarnung zu Fall.
Das Hotel als Schauplatz liefert eine Ordnung aus Rängen und Rollen, in der ein Diener unsichtbar bleiben kann, solange er funktioniert. Genau diese Unsichtbarkeit ist Alberts Schutz.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 Punkten liegt die Bewertung im Mittelfeld; die Stimmenzahl bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich. Fünfzehn Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Titel für ein Publikum, das leise Dramen mit historischem Rahmen sucht. Innerhalb des Genres gehört er zu den Charakterstudien, in denen die Hauptfigur weniger handelt als aushält – und in denen die Frage, wer man sein darf, wichtiger ist als das, was geschieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Glenn Close als Albert Nobbs
- Mia Wasikowska als Helen Dawes
- Aaron Taylor-Johnson als Joe Mackins
- Janet McTeer als Hubert Page
- Pauline Collins als Margaret Baker
- Brenda Fricker als Polly
- Jonathan Rhys Meyers als Viscount Yarrell
- Brendan Gleeson als Dr. Holloran
- Maria Doyle Kennedy als Mary
- Antonia Campbell-Hughes als Emmy
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